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Das Arbeitszeitgesetz ermöglicht täglich maximal zehn Arbeitsstunden und insgesamt 60 Wochenstunden. Aber auch eine Betriebsvereinbarung oder der Betriebsrat legen oft engere Grenzen fest.


Arbeit nur gegen Vergütung – das zählt auch bei zusätzlicher Arbeit.

Das folgt aus dem Paragrafen 612 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB), dort heißt es:

„Eine Vergütung gilt als stillschweigend vereinbart, wenn die Dienstleistung den Umständen nach nur gegen eine Vergütung zu erwarten ist.“


Meist würden Arbeitgeber Überstunden mit dem regulären Stundenlohn vergüten. Aber je nach Arbeitsvertrag oder Tarifvertrag werden auch noch Überstundenzuschläge fällig.

Ist aber im Arbeitsvertrag vereinbart, dass mit dem Gehalt eine bestimmte Anzahl von Überstunden, etwa 10, mit dem Gehalt abgegolten sein soll, muss der Arbeitgeber sie nicht zusätzlich vergüten.

Häufige Fragen

Ist mensch überhaupt zur Leistung von Überstunden verpflichtet?

Bezahlung oder Abfeiern - in welchem Umfang?


Siehe auch

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