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Der C19-Zustand am 29.1.

Aus einer Seuche in der VR China wurde die Pandemie

aktuelle Lage


zu den Links:

Risikobewertung des RKI https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikobewertung.html (18.10.21)

und Details - Grafiken: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/COVID-19-Trends/COVID-19-Trends.html?__blob=publicationFile#/home  


und die aktuelle Stiko-Empfehlung https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/43/Art_01.html

  • 3. Impfung nun für alle über 18 empfohlen, die vor 6 Mon. oder länger 2x geimpft wurden. 18.11.21


18.11.21: Generell und in der Bahn und im öffentlichen Personennahverkehr gelten zusätzlich zur Maskenpflicht die 3G-Regel weiter. Es gibt Richtwerte ab sofort für die Einführung von 2G- und 2G-plus-Regeln in den betroffenen Ländern:

die Hospitalisierungsinzidenz, sie rechnet auf 100.000 Menschen um, wie viele Coronainfizierte in den vergangenen sieben Tagen in die Krankenhäuser wegen der Covid-19-Infektion eingewiesen werden mussten. Liegt die Hospitalisierungsinzidenz über drei (3,0), gilt in dem Bundesland 2G, klettert sie über den Wert sechs (6,0), muss dort landesweit 2G plus (2G+) angewendet werden. Und über 9,0 bleiben (den Landesparlamenten nur noch) Ausgangsverbote. In drei Ländern liegt der Wert bereits deutlich über sechs: in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern.


Schätzungen für den Winter 21/22:

  • Auf eine Ausweitung von Tests könne man sich nicht als Alternative verlassen, erklärte der Virologe. Vor allem die Getesteten selbst könnten sich leicht an Orten, wo etwa 3G-Regelungen gelten, infizieren, "weil da unbemerkt infizierte Geimpfte sitzen". Der Grund dafür sei die viel zu niedrige Quote der vollständig Geimpften, die in Deutschland derzeit bei 67,2 Prozent liegt. "Wir müssen die Impflücken schließen", sagte Drosten. Das gelte auch für doppelt Geimpfte. Das "ideelle" Ziel müsse "eine dreifach komplett durchgeimpfte Bevölkerung" sein. Die Zahl der Corona-Toten könnte sich verdoppeln Drosten verwies zudem auf die Zahl von Todesfällen in Großbritannien. Die sei viel höher als in Deutschland, trotz einer ähnlichen Impfquote. Umgerechnet auf die deutsche Bevölkerung sei es noch eine "konservative Schätzung", dass weitere 100.000 Menschen in Deutschland ohne zusätzlichen Schutz durch die Impfung an Covid-19 sterben könnten, sagte er. Das würde die derzeitige Zahl von 97.244 Gestorbenen mehr als verdoppeln. Dazu könne es kommen, wenn nicht ausreichend Menschen bis zum kommenden Herbst geimpft seien, erklärte Drosten. Vor allem Ältere benötigten den Schutz durch eine Boosterimpfung. https://www.zeit.de/wissen/2021-11/corona-massnahmen-christian-drosten-lockdown-winter-inzidenz-infektionen-impfstoff Die Zeit] vom 10.11.21
  • 15. Nov. 2021, 4.03 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist abermals auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 303,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 289,0 gelegen, vor einer Woche bei 201,1 (Vor einem Monat: 68,7) gelegen. In Sachsen liegt die landesweit gemittelte Inzidenz inzwischen bei 754,3. In keinem anderen Bundesland gab es in den vergangenen sieben Tagen so viele Neuinfektionen (4502 Neuinfektionen p.d. - Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge lag der Wert am Sonntagmorgen bei 1303,1. Er ist damit der Landkreis mit der höchsten bundesweit.
12. Dezember 2021
Das Ansteckungstempo verlangsamt sich, aber die Todesfälle nehmen zu. Das RKI registriert an einem Wochendtag 21.743 Neuinfektionen und 116 Tote. Die 7-Tg-Inzidenz steht bei 389,2.
Der Ablauf in Deutschland   -  Covid-19

China, weltweit? Die ersten Symptome von einer unbekannten Erkrankung werden am 8. Dezember 2019 in Wuhan festgestellt. Die ersten untersuchten Personen, die sich mit dem neuen Coronavirus angesteckt hatten, arbeiteten alle auf dem grossen Markt in Wuhan. Als offizielle Stellen aus China am 31. Dezember der WHO die Krankheitsfälle melden, sind bereits 27 Menschen in der Region zum Teil schwer erkrankt.

Der erste Todesfall ereignet sich am 9. Januar.

Am 13. Januar meldete Thailand die erste bestätigte Infektion ausserhalb Chinas. Am 23. Januar wurde der erste Infektionsfall in den USA und somit ausserhalb von Asien gemeldet (später werden weitere, vermutlich C19-Krankeitsfälle in USA bekannt). Am 24. Januar meldet Frankreich die ersten beiden Fälle innerhalb von Europa.

23.01.2020: Quarantäne für ein riesiges Stadtgebiet - Nach dem zunächst lokalen Corona-Ausbruch werden die Verbindungen in die Millionen-Stadt Wuhan in Zentral-China unterbrochen - 10:00 Uhr, Ortszeit. 

Beijing (Peking)/Volksrepublik China: Wegen der Epidemie in Wuhan aufgrund der Epidemie/Pandemie werden in China alle größeren Veranstaltungen zum chinesischen Neujahrsfest abgesagt. Die Zahl der Krankheitsfälle ist (offiziell bestätigt) auf rund 550 gestiegen, 17 Infizierte sind bislang gestorben.

Am 30. Januar erklärt die WHO eine «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite». Die Organisation stuft am … .

Auf den Philippinen tritt Anfang Februar der erste Todesfall ausserhalb Chinas auf.

11. Februar: Corona gilt als weltweite Pandemie.

Gleichzeitig legt die WHO eine einheitliche Bezeichnung fest. Die neuartige Lungenerkrankung erhält den Namen «Covid-19», das Virus «Sars-Cov-2».
3. Welle kommt 20.3.2021.jpg

und aktuell:


…… Thüringen hat bundesweit inzwischen die höchste 7-Tage-Inzidenz …

— in Arbeit   -  entwurfsstadium —



rki-Zahlen 23.3.20


























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Januar 2020

  • Der erste Infektionsfall wurde am 28. Januar 2020 bei einem 33-jährigen Mitarbeiter des Automobilzulieferers Webasto südlich von München in Stockdorf festgestellt.[1] Er hatte sich während einer firmeninternen Schulung bei einer inzwischen wieder angereisten Kollegin aus Shanghai infiziert. Er wurde im Klinikum Schwabing behandelt.[2] Zwischenzeitlich hatte er 13 weitere Webasto-Mitarbeiter oder Angehörige infiziert.[3]Die chin. Kollegin erkrankte nach dem Rückflug in China.

Februar 2020

  • Am 2. Februar 2020 wurde bei zwei von etwa 100 aus Wuhan, China, evakuierten Deutschen das Coronavirus festgestellt. Sie wurden isoliert und von der Südpfalz-Kaserne zum Universitätsklinikum Frankfurt gebracht und dort behandelt.[4][5]
  • Mit Stand vom 17. Februar 2020 waren an Bord der in Yokohama in Quarantäne liegenden Diamond Princess acht Deutsche. Zwei von ihnen wurden wegen einer Corona-Infektion in ein Krankenhaus gebracht.[6]
  • Am 24. und 25. Februar 2020 wurde bei einem Ehepaar aus dem Kreis Heinsberg das Virus festgestellt.[7] Der Ursprung der Infektion ist unbekannt.[8] Sie wurden beide zur Universitätsklinik Düsseldorf gebracht.[9]
  • Am 25. Februar 2020 wurde ein Erkrankter im Landkreis Göppingen festgestellt, der zuvor in Mailand, Italien, gewesen war.[10]
  • Etwa 100 deutsche Touristen befanden sich im Hotel H10 Adeje Palace Hotel in Adeje im Südwesten der Insel Teneriffa, als es am 25. Februar 2020 von der Polizei abgeriegelt wurde.[11]
  • Am 26. Februar bestätigte die Bundeswehr die Infektion eines Soldaten der Flugbereitschaft am Flughafen Köln/Bonn, der zuvor auf einer Karnevalsfeier in Gangelt mit dem erkrankten Ehepaar aus Heinsberg Kontakt hatte; er wurde im Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz in Rheinland-Pfalz behandelt.[12][13]
  • Aus dem Kreis Heinsberg ist die Infektion einer Mitarbeiterin eines Kindergartens und ihres Lebenspartners bestätigt. Der Infektion steht im Bezug zu dem Ehepaar auf dem Kreis Heinsberg.[14]
  • In Baden-Württemberg wurden am selben Tag zwei Infektionsfälle in Tübingen gemeldet.

11.: die WHO vergibt den offiziellen Namen für das neue Lungenleiden, der ab sofort verwendet werden soll: Covid-19, eine Kurzform für "Corona Virus disease 2019". Zugleich erhielt auch das neuartige Coronavirus einen eigenen Namen: Sars-CoV-2. (Spiegel-Meldung vom 11. Februar 2020; wurde bei Wikipedia missachtet)


21. Feb. - 1. März: Skiferien in Süddt.

Sri Lanka: eine Touristin darf heim









Kirche, Beispiel in USA

29.: Beerdigung mit 200 Trauernden führt in einem Monat in 90000-Einw.Ort zu 600 hospitalisierten Infizierten und 24 Toten. Days After a Funeral in a Albany, Georgia, USA. The Coronavirus ‘Hit Like a Bomb’







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März

7. März

Starkbierfest in der grauen Mehrzweckhalle von Mitterteich im bay. Landkreis Tirschenreuth, etwa 1200 Besucher. Ski-Urlauber sind zurück. Im April lauten die Zahlen 1137 infizierte von 73.000 Einwohner - 135 Tote.

10. März

Das Robert-Koch-Institut (RKI) publiziert seine Risikobewertung für die Gefahr / das Risiko für die Bevölkerung als hoch. Längere Zeit konnte es das Risiko für die Bevölkerung davor noch auf der Stufe als „mäßig“  bewerten, weil die Einzelfälle genau mit dem Infektionsweg dokumentiert werden konnten.



BK A. Merkel bei Pressekonf. am 17. März

17.:


19.: Hohenberg an der Eger, By, eine Chorprobe - Eine Meldung vom 19,3: die-ersten-corona-toten-in-oberfranken. 

22. - Bundes- u. Länderregierungen

Besprechung der Bundeskanzlerin Merkel mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 22. März 2020 (mehr bei bundesregierung.de) Diese Ministerpräsidentenkonferenz beschließt auf der Grundlage des bundesweit geltenden Infektionsschutzgesetzes Kontaktverbote und a. Maßnahmen 

Diese Begegnungen der 16 Länderchefs seien wichtig, weil das Infektionsschutzgesetz regele, dass die Länder für die Corona-Maßnahmen zuständig seien. "Damit Deutschland nicht ein vollständiger Flickenteppich ist, ist es schon sinnvoll, sich auf bestimmte Gemeinsamkeiten zu einigen". So können sich die Deutschen ja deutlich besser orientieren, welche Regeln jetzt für sie gelten müssen, um die die Virusverbreitung zu bekämpfen.

31.: Klinikum Wolfsburg geschlossen; Pflegeheim in München von C19 betroffen 

Ein erstes Klinikum musste geschlossen werden.

Das Klinikum Wolfsburg nimmt aufgrund von Corona-Infektionsfällen unter den Mitarbeitenden bis auf wenige Ausnahmen keine neuen Patienten mehr auf. Diese werden zunächst auf umliegende Krankenhäuser verteilt.




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April 20

2 Grafiken rechts: Die Zahl der C19-Fälle je 1.000 Einwohner in Deutschland

C19-Fälle je 1.000 Einw.in Ba-Wü 2.4.

… in Deu. 2.4.20






2.: Die Kliniken in Deutschland haben die Zahl der Intensivbetten von etwa 28.000 auf rund 40.000 erhöht. Etwa 15.000 bis 20.000 Intensivbetten davon seien frei, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, der "Rheinischen Post". Parallel stieg die Zahl der Betten mit Beatmungsgerät seit Beginn der Pandemie von etwa 20.000 auf mittlerweile rund 30.000. Zum Teil seien die Beatmungsgeräte aus anderen Bereichen wie beispielsweise aus Aufwachräumen von teilw. geschlossenen OP-Abteilungen geholt worden.

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Die Zahl der Toten in D übersteigt an diesem Tag die Zahl 1.000.

5.: 11:35 Uhr - Nach Ansicht der Regierung steht Deutschland der schwierigste Teil der Corona-Krise noch bevor. Das Wichtigste sei die Gesundheit der Bevölkerung, so Kanzleramtsminister Braun. Dahinter stehe auch die Wirtschaft zurück.

Die Zahl der Toten in D erreicht an diesem Tag die Zahl 1.600. die der Summe der Infizierten mit 100.000.

Erneut eine Ansprache der Kanzlerin. Um die Erwartung eines baldigen Epedemieendes und der Ausgehbeschränkungen zu bremsen.

6.: Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) prangerte insbesondere eine ungenügende Versorgung mit Schutzmaterialien in Pflegeheimen und bei ambulanten Pflegediensten an. "Die Situation ist sehr, sehr angespannt. Wenn wir nicht aufpassen, werden die Krankenhäuser in den nächsten Wochen viele Patienten aus Pflegeheimen zur Behandlung gegen das Coronavirus aufnehmen müssen", sagte DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Versorgung mit Schutzmaterial bis hin zu Desinfektionsmitteln in den Pflegeheimen und bei den ambulanten Pflegediensten sei "völlig unzureichend".(dpa)

7.: Vor eineinhalb Wochen waren die stetig steigenden Meldungen von Toten infolge einer Infektion mit dem Coronavirus in Alten- und Pflegeheimen noch ganz weit weg. Herborn in Mittelhessen, Würzburg, Essen, Wuppertal und Wolfsburg in Niedersachsen, wo allein 23 Menschen innerhalb von elf Tagen durch Sars-CoV-2 starben. Seit 1. April in einem Altenwohn- und Pflegeheims Haus Schönblick in Bretten. Zwei Bewohner starben zunächst, zudem wurden acht Corona-Infektionen bekannt. Keine 48 Stunden später war die Zahl der Toten in der Einrichtung in dem Brettener Stadtteil Neibsheim auf fünf gestiegen, insgesamt 68 der rund 190 Bewohner sowie 36 Mitarbeiter waren mit Sars-CoV-2 infiziert. 

(publ. bei Zeit.de)

8.: in D wird die Zahl 2.000 Tote durch oder mit Covid-19 erreicht

Ca.110.000 Infzierte Personen gezählt.

9.: Unterrichtung der Bundesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus mit Jens Spahn (CDU, Bundesgesundheitsminister), Franziska Giffey (SPD, Bundesfamilienministerin) Prof. Lothar H. Wieler (Präsident d. Robert Koch-Instituts) und Prof. Mazda Adli (Stressforscher, (Publ.) (u.a. zur Frage der Dunkelziffer bei den inf. Personen, die evtl. deshalb vorerst immun. Zur Wahrnehmung der Epidemie in d. Bevölkerg.)

13.: Die Zahl der Toten in D erreicht an diesem Tag die Zahl 3.000.

14.: USA: more than 2,300 deaths Tuesday, the highest daily total to date. The U.S. death toll has surpassed 25,000.



15.: bekannt wird, dass eine Krebsstation des Hamburger UKE betroffen ist. Mehrere Mitarbeiter (ca 20) und Patienten (ca 20) mit dem Coronavirus sind infiziert. … mehr bei ard.de

21.: Bundesaußenminister Heiko Maas rechnet in der Corona-Krise nicht auf einen normalen Sommerurlaub ohne Einschränkungen. Es werde keine zweite Rückholaktion aus dem Ausland geben.



In Deutschland (26.4.) sind den Behörden schon mehr als 100.000 Infizierte bekannt. Bundesregierung, Landes- und Kommunalbehörden versuchen, die Ausbreitung mit drastischen Maßnahmen zu verlangsamen. Die JHU (John-Hopkins-Uni.) kommt aktuell auf:



Auch hier noch mal der Hinweis: Die tatsächlichen Infiziertenzahlen liegen wegen der Inkubationszeit und Testlücken wohl deutlich höher. Genesungen sind hierzulande nicht meldepflichtig, die vom RKI dazu genannten Zahlen basieren zum Teil auf Schätzungen.

Hierzulande trägt das Robert Koch-Institut (RKI) die Daten der Gesundheitsämter vor Ort zusammen und veröffentlicht diese auch aufgeschlüsselt nach Bundesländern, Städten und Landkreisen. Im Vergleich zur JHU liegen die RKI-Zahlen etwas niedriger. Der Unterschied ist auf das Meldesystem zurückzuführen, das leicht hinterherhinkt: Das RKI veröffentlicht täglich die Fallzahlen, die die Gesundheitsbehörden bis zum Ende des Vortags elektronisch übermittelt haben.


27.: Maskenpflicht im ÖPNV u Handel. Öffnung einzelner Schulklassen. Ro unter 1,0.

28.: In Island ist die Seuche praktisch vorbei. What’s the Status of COVID-19 in Iceland? (zurückblickender Bericht)


29.: Meldung - Seit Anfang der Epidemie sind laut Landesgesundheitsamt Ba-Wü 160 Covid-19-Ausbrüche in Pflegeheimen verzeichnet worden. Dabei hätten sich fast 2.900 BewohnerInnen und PflegerInnen  angesteckt. Rund 420 Menschen – ausschließlich BewohnerInnen – seien gestorben.

30.: Weltweit: The coronavirus pandemic has sickened more than 3,209,100 people. As of Thursday afternoon, at least 231,700 people have died, and the virus has been detected in at least 177 countries.

Mai 20

1.:


Zahlen 2020-05-02 (Grafik zeit.de)


vergl: Across Sweden, almost 30 percent more people died during the epidemic than is normal this time of year, an increase similar to that of the United States and far higher than the small increases seen in its neighboring countries. 

14.: An diesem (oder dem Vortag) erreicht die Gesamtzahl der Toten im Zusammenhang mit der C19-Pandemie in D die Zahl 8.000. Innerhalb der letzten Woche gab es ca. 6.000 gemeldete Neuinfektionen.

(vergl. zeit.de vom selben Tag)

Grafik mehrere Länder:

BBC


15.: Die Fluggesellschaft Eurowings baut trotz der amtlichen Corona-Reisewarnung ihr Angebot nach Mallorca ab dem kommenden Wochenende aus. Neben der nie unterbrochenen Verbindung von Düsseldorf kommen ab heute (15. Mai) Flüge aus Hamburg und Stuttgart hinzu, so ein Sprecher. Köln und München folgen am Wochenende – wie auch Flüge zu weiteren Zielen im Mittelmeer-Raum wie Neapel, Catania und Olbia in Italien oder Kavala. 

Juni

3.: Göttingen - Die Schulen wurden wieder geschlossen, Mannschaftssport in der Stadt verboten: Nach einem massiven Covid-19-Ausbruch durch Familienfeiern zum Zuckerfest in einem größeren Hochhauskomplex hat die Stadt Göttingen vorsorglich die Beschränkungen im Kampf gegen das Virus wieder verschärft. Wenn das Infektionsgeschehen voran schreite, sei die Rücknahme weiterer Lockerungen nicht auszuschließen, sagte der Oberbürgermeister.

Zum Vergleich weltweit:

9.: Göttingen … noch kein Grund zur Entwarnung. Die Entscheidung, wie es in Göttingen weiter gehe, falle erst in den kommenden Tagen. Schulen und einzelne Kitas bleiben weiterhin bis Ende der Woche geschlossen. Seit heute ist auch der Präsenzunterricht an den Berufsbildenden Schulen eingestellt.

11.: Berlin, 57 Inf. große Wohnanlage in Quarantäne 


16: Demos sonstige: European health care workers, feted with daily applause from balconies in Milan, Paris and London during the coronavirus pandemic, are taking to the streets to demand that the praise be matched by real improvements in their working conditions.  French doctors, nurses and other health workers demonstrated on Tuesday to put pressure on the government, which has promised major investments in the health care system. 

In Paris, their protests were punctuated by a series of violent clashes with the police, who fired tear gas. Some protesters, who included people outside the health care sector, set trash cans ablaze and threw stones at the police as throngs moved near the Eiffel Tower.
More than 200 other demonstrations were planned around the country. Unions representing the caregivers say they want pay raises, increased hiring, and a moratorium on plans to downsize or shut down hospitals.
One group of unions said in astatement on Tuesday that “the applause at 8 p.m.,” the government’s “assuaging speeches,” “the chocolate medals” and the promises of “hypothetical and random bonuses” were not enough.
In Italy, hundreds of nurses protested in more than 30 cities on Monday, demanding better pay and greater recognition for their professional skills in a country where they say they are not valued.
Ferdinando Iacuaniello, a Rimini-based nurse who edits the website Nurse24.it, said nurses were chronically underpaid. “During the emergency the government hailed nurses as heroes,” he said. Now, he added, “they felt abandoned.”
  • Eine infizierte Person aus dem Landkreis Lörrach, erstmals im März dieses Jahres mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg, zeigte damals die für Covid-19 typischen Symptome. Der darauf durchgeführte Corona-Test fiel positiv aus, die erkrankte Person wurde wieder gesund.
Vor einigen Tagen traten jedoch erneut Symptome auf, die für eine Infektion mit dem Coronavirus typisch sind. Daraufhin wurde der Corona-Patient laut Pressemitteilung ein zweites Mal getestet - mit erneut positivem Ergebnis,.
Wie es zu einer zweiten Infektion mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg kommen konnte, ist noch unklar. Bislang gingen viele Experten davon aus, dass Betroffene nach einer Erkrankung mit Covid-19 zumindest eine Zeit lang immun gegen das Virus sind. Nach Angaben des Landratsamts in Lörrach war möglicherweise der verwendete Corona-Test sehr empfindlich und könnte selbst bei abgestorbenen Viruspartikeln positiv angeschlagen haben.

17.6.: dpa u.a. berichten, dass

  •  400 Mitarbeiter von Fleischkonzern positiv auf Coronavirus getestet wurden. 1000 Mitarbeiter der Fleischfabrik Tönnies im Kreis Gütersloh wurden bereits getestet, mindestens 400 sollen mit dem Coronavirus infiziert sein. Bei Bielefeld.

19.:
* 2 Tage später: über 1000 Mitarbeiter, 7000 waren getestet. Die Zahl der positiven Befunde der Tönnies-Mitarbeiter ist am Sonntag, 21.6, auf 1.331 angestiegen. Sie unterliegen einer Quarantäne. 

  • In Göttingen steht inzwischen ein Hochhauskomplex mit knapp 700 Bewohnern unter völliger Quarantäne. Eine Quarantänezone wurde errichtet. Am Samstag versuchten einige von ihnen, das Gelände zu verlassen. (20. Juni 2020, 19:40 Uhr Quellen: ZEIT ONLINE, dpa, msk)

21.: international - Nach einem neuen Coronavirus-Ausbruch direkt in Peking ist die Zahl der Infizierten weiter gestiegen. Nach Angaben der staatlichen Gesundheitskommission wurden in der Hauptstadt 22 weitere Ansteckungen nachgewiesen. Landesweit wurden insgesamt 26 Infizierte neu gemeldet.

22.:

Juli 2020

11: Stand weltweit: On 10th, World Health Organization (WHO) chief Tedros Adhanom Ghebreyesus warned: "In most of the world the virus is not under control; it's getting worse."

The WHO says the pandemic has not yet reached its peak in Central and South America, where Brazil has been the worst-hit so far. Its death toll stands at almost 70,000.

Mexico now has the world's fifth largest death toll with over 34,000 deaths from almost 300,000 confirmed cases.

Die Zahlen für Afrika sind massiv unterschätzt, weil nur wenige Testungen.


Schaubild der bbc, LON, zu den aktuellen tägl. Neu-Infektionen in den Kontinenten:

TaeglNeu-Infektio 2020-07-11.png

















13.: Spahn rief die Bevölkerung auf, gerade auch in Urlaubszeiten wachsam zu bleiben und nicht übermütig zu werden.

Mit Blick auf die Lage auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca, wo am vergangenen Wochenende Hunderte Touristen für Empörung gesorgt hatten, weil sie unter Missachtung der Vorsichtsmaßnahmen gefeiert hatten, äußerte sich Spahn besorgt. "Wir müssen sehr aufpassen, dass der Ballermann nicht ein zweites Ischgl wird", sagte er. Dort, wo miteinander gefeiert werde, sei das Risiko besonders hoch - auch das Rückreiserisiko für alle anderen im Flugzeug und für die Menschen zu Hause.

• Hunderte deutsche Touristen sollen auf Mallorca gefeiert haben - ohne sich an Corona-Regeln zu halten. | 11.07.2020


17.: "AHA-Regeln" einhalten

Einen Appell an die Bevölkerung richtete auch RKI-Präsident Wieler. "Wenn wir dem Virus die Chance geben, sich zu vermehren, tut es das", sagte er. Insgesamt sei die Pandemie nicht vorbei, das machten die rasant steigenden Zahlen von Corona-Neuinfektionen weltweit deutlich. Innerhalb von nur fünf Tagen seien mehr als eine Million neue Fälle gemeldet worden. "Die AHA-Regeln bleiben daher weiterhin gültig - Abstand, Hygiene, Alltagsmasken."

Zumal erste Ergebnisse einer Studie auf Antikörper gegen das Virus unter Blutspendern auf eine geringe Immunität bei den Untersuchten gedeutet hätten. 12.000 Menschen seien getestet worden, Antikörper wurden demnach nur bei 1,3 Prozent gefunden, sagte Wieler. Dieses Zwischenergebnis der nicht-repräsentativen Studie zeige, dass …

28.7: Der Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler hat angesichts der aktuellen Entwicklung bei den Corona-Fallzahlen eine deutliche Warnung ausgesprochen. "Die neueste Entwicklung in Deutschland macht mir und uns allen im Robert-Koch-Institut große Sorgen." Die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle sei zwischenzeitlich deutlich gesunken gewesen. "Aber seit einigen Tagen sehen wir, dass die Fallzahlen wieder deutlich steigen."  Es bestehe die Sorge, dass es in und nach der Urlaubszeit eine Trendumkehr geben könne. Ende Juni, Anfang Juli seien dem RKI nur noch etwa 300 bis 500 Fälle täglich übermittelt worden. Am vergangenen Freitag aber habe es 815 neue Fälle gegeben  *Link SZ, 28.7.20

31. Juli: In einer zweiten Pandemie-Welle wären die Gesundheitsämter viel zu knapp besetzt, sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Mit den steigenden Infektionszahlen rollt ein riesiges Problem auf uns zu."  (Zitat-quelle)

August 20

Am 29. August vergangenen Jahres hatte die Zahl der Intensivpat. mit C-19 bei 241 gelegen (davon 134 beatmet), zum Ende Oktober 20 stiegen sie im Zuge der zweiten Welle auf über 1000.

September 20

Am . . 9. Das Robert-Koch-Institut hat am Donnerstag fast 2200 neue Sars-CoV-2-Infektionen gemeldet, die die Landesbehörden tags zuvor übermittelt hatten. Das ist der höchste Tageswert seit dem 24. April.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg auf 11,5 Infektionen pro 100 000 Einwohner bundesweit, in Bayern laut RKI auf 19,6. In 15 von 16 Bundesländern ist die Rate aktuell höher als vor einer Woche. Ausnahme ist Baden-Württemberg, das aber weiterhin deutlich über dem Bundesschnitt liegt. Das RKI gab für den Südwesten den Wert zuletzt mit 13,2 an. Das Landesgesundheitsamt in Stuttgart meldete am Donnerstag bereits 14,1.

Am 26.9. war mit 2.507 neuen Corona-Infektionen in De der höchste Wert seit April erreicht worden. Der Höhepunkt der täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6.000 gelegen. Die Zahl war dann in der Tendenz gesunken und seit Juli wieder langsam angestiegen.  

Die 7-Tage-Inzidenz-Werte bundesweit am 26. Sept 2020

Der C19-Zustand am 17. Okt.

28. 9.: zur RKI-Einschätzung

30.09.: B.Ka. A. Merkel in der Generaldebatte "Wir stehen vor einer schwierigen Phase" (In der Generaldebatte im Bundestag hat Kanzlerin Merkel erneut zu besonderer Vorsicht aufgerufen: Die Pandemie sei noch nicht vorbei: "Dies ist eine Langstrecke." Sie richtete einen eindringlichen Appell an die Bürger - besonders im Hinblick auf Herbst u. Winter.)

Oktober 20

Seit vergangenem Montag (5.10.) sind insgesamt 24.743 neue Fälle registriert worden, in der Vorwoche waren es noch 15.169 und in der Woche davor 12.803 neue Fälle gewesen. Das RKI schätzt den R-Wert auf 1,40, bzw. den zuverlässigere Sieben-Tages-R-Wert auf 1,37. Damit stecken zehn Infizierte aktuell ungefähr 14 weitere Menschen an. Da der Wert das Infektionsgeschehen vor etwa eineinhalb bis zwei Wochen misst, könnte er aktuell höher liegen. Diese erhöhten Zahlen deuten auf eine tatsächliche Ausbreitung des Virus hin: Denn die Zahl der wöchentlichen Tests liegt seit Mitte August relativ konstant bei ungefähr 1,1 Millionen. Der Anteil an positiven Tests hat sich in dieser Zeit von 0,74 auf 1,64 Prozent mehr als verdoppelt. Zudem hat sich die Zahl der mit Corona-Patienten belegten Intensivbetten innerhalb von 30 Tagen von 220 auf 545 erhöht.

  • C19 20-10-11.png
    9. Oktober 2020, die Bundeskanzlerin A. Merkel hat mit den Oberbürgermeistern und Oberbürgermeisterinnen der (11 größten) Städte Berlin, Hamburg, Bremen, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig und Stuttgart Unterstützungsschritte für die Gesh.Ämter und Städte besprochen. Es geht um das gleichartige Vorgehen und 8 weitere Schritte zur Unterstützung bei Zunahme von Infektionzahlen:
  • Spätestens ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche entsendet das Robert-Koch-Institut Experten auf Bitten der jeweiligen Stadt zur Beratung in die Krisenstäbe der betroffenen Großstadt.
  • Spätestens ab einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche entsendet die Bundeswehr Experten auf Bitten der jeweiligen Stadt zur Beratung und Koordinierung benötigter Unterstützungsleistungen des Bundes in die Krisenstäbe der betroffenen Großstadt. Den Städten ist wichtig, dass die Unterstützung bei der Kontaktnachverfolgung durch die Bundeswehr möglichst durch längerfristig eingesetztes Personal erfolgt. Die Abordnung aus anderen Verwaltungsbereichen und der Einsatz von Studierenden oder anderen Freiwilligen.
  • Kommt es im öffentlichen Gesundheitsdienst einer der Großstädte absehbar oder tatsächlich zu einer Überforderung im Bereich der Kontaktnachverfolgung, teilt sie diese Einschätzung auf dem zwischen Bund und Ländern vereinbarten Verfahren mit, damit personelle Unterstützung von Bund und Land geleistet werden kann.
  • Spätestens ab einer Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche werden umgehend besondere Beschränkungen, die bereits zwischen den Ministerpräs. besprochen wurden, erforderlich: Erweiterungen der Pflicht zum Tragen einer Mundnasenbedeckung, Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und ggf. Alkoholbeschränkungen und ähnliches. Kontrolldichte verbessern. (das trat dann wenige Tage danach in Sagt. in Kraft)
  • Eine besondere Herausforderung stelle der Schutz vulnerabler Gruppen dar. Deshalb haben die Großstädte je nach den lokalen Gegebenheiten für die Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen besondere Schutzvorkehrungen ergriffen. Dabei wird stets berücksichtigt, dass die jeweiligen Regelungen nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürfen. Bei steigenden Infektionszahlen werden diese Maßnahmen entsprechend angepasst.
  • Der Bund wird durch die neue Testverordnung sicherstellen, dass die Kosten der seit kurzem verfügbaren SARS-CoV2-Schnelltests für regelmäßige Testungen der Bewohner bzw. Patienten, deren Besucher und das Personal übernommen werden. Die verfügbaren Schnelltests sollen prioritär für diesen Bereich eingesetzt werden.
  • Kommt der Anstieg der Infektionszahlen unter den vorgenannten Maßnahmen nicht spätestens binnen 10 Tagen zum Stillstand, sind weitere gezielte Beschränkungsschritte unvermeidlich.

18.10.: Der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, kann sich angesicht

rapide steigender Neuinfektionen vorstellen, Risikogebiete abzuriegeln. Vor neun Monaten habe er eine solche Maßnahme noch für undenkbar gehalten, sagte Wieler in einem Interview des Fernsehsenders Phoenix. Inzwischen halte er das aber für vorstellbar. 
Salzburg (südöstlich von Bayern) wird rot.


Würden die Maßnahmen nicht verschärft, würden die Infektionszahlen möglicherweise sogar auf bis zu 10.000 täglich steigen, sagte der RKI-Chef. Er sei nach wie vor der Ansicht, dass dies verhindert werden könne


25. Oktober: Im Vergleich zu vor einer Woche hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen verdoppelt. 24. Oktober: Am Samstagmorgen hat das RKI mit 14.714 Fällen die bisherige Höchstzahl von Neuinfektionen in Deutschland bekanntgegeben. 



November 2020

Tatsächlich sei die Lage in den Kliniken derzeit sogar schlimmer als im Frühjahr, sagte DIVI-Präsident Uwe Janssens. Es gebe wesentlich mehr infizierte Patienten auf den anderen Stationen - von denen ein Teil noch auf den Intensivstationen landen werde. Die gesamte Infektionslage sei nicht mit der im April vergleichbar.  Anders als bei der Spitze am 18. April werde diesmal kein Abflauen folgen, der Anstieg werde sich vielmehr vorerst fortsetzen, sagte Janssens. Der Grund sei, dass sich die jeweilige Zahl an Neuinfektionen erst verzögert in schweren Verläufen und erst schließlich in der Belegung der Intensiv-Stationen niederschlägt. "In vier Wochen werden wir die Folgen der jetzige Spitzenwerte sehen."

Einige Zentren seien bereits am Anschlag, es müssten vereinzelt bereits C-19-Patienten in andere Kliniken gebracht werden.  Hinzu kommt, dass der Anteil älterer Infizierter nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) seit Ende September wieder steigt. Sie haben ein höheres Risiko, schwer zu erkranken - und damit auch dafür, zu Patienten auf der Intensivstation zu werden.  In Berlin dürfen viele große Krankenhäuser bereits nur noch solche planbaren Aufnahmen, Operationen und Eingriffe durchführen, die medizinisch dringlich sind. Das geht aus einer Verordnung der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hervor, die zum Samstag in Kraft trat. 8. Nov. 20

Blick in das Krematorium von Meißen  

Im Oktober hat das Krematorium in Meißen 23 Covid-Verstorbene eingeäschert. Im November waren es 250. Im Dezember 587, aus ganz Sachsen, aber auch aus Thüringen, Sachsen-Anhalt, Berlin. Von Weihnachten bis Neujahr hat das Meißner Krematorium im Vier-Schicht-Betrieb rund um die Uhr gearbeitet, lediglich am Heiligen Abend war Pause. Die Leichenwagen standen in der Zufahrt im Stau, über Hunderte Meter. (Der Leiter: "Ich lade jeden Leugner ein, bei uns mitzuhelfen".)

15.: Aktuell sind in D  3.385 Covid-19-Patienten in einer Intensivstation.




18.: Aktuell 3.561 

21.: 13 884 Personen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben. 22 066 Intensivbetten sind belegt, 6107 frei. 2103 Corona-Patienten werden invasiv beatmet.

23.: Divi-Zahlen

Nach Daten der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) stieg die Zahl der Patienten auf 3.709, das waren 79 mehr als am Vortag. 2.132 von ihnen wurden invasiv beatmet. Derzeit sind rund 6.650 Betten frei. Vor einem Monat wurden etwas mehr als 1.100 Patienten mit Covid-19 intensivmedizinisch behandelt.

Passau

27.: Strenge Ausgangsbeschränkungen in Passau (Bayern). Angesichts stark gestiegener Infektionszahlen gelten in Passau ab Freitag und die folgende Woche diese Passau besondere Maßnahmen:

  • Passauer dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen.
  • ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen
  • Die Stadt verordnete Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen sieben bis elf – mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen.
  • Wer einen Angehörigen in einem Altenheim besuchen will, muss vorher einen Schnelltest machen und damit nachweisen, dass er (vermutlich) nicht infiziert ist.
Oberbürgermeister Jürgen Dupper (SPD) hate die Regelungen am Freitag angekündigt. Vorher hatte seine Stadt bereits einen Corona-Inzidenzwert von knapp 440 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen erreicht. Frühestens bei einem Rückgang der Infektionszahlen unter eine Inzidenz von 300 könnten die Beschränkungen wieder gelockert werden, sagte Dupper (PNP, dort ausführlicher).

30.: Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat den Begriff Corona-Pandemie zum Wort des Jahres in Deutschland gekürt und damit den korrekten Begriff links liegen lassen; auf dem zweiten Platz landete Lockdown.


Dezember 2020

1.: Aktuell sind in D  3.919 Covid-19-Patienten in einer Intensivstation in Behandlung.

7.: Aktuell  4.179 Covid-19-Patienten in Intensiv. Dort bundesweit die Bettenbelegung: 15 % Covid-19 • 65 % andere • 20 % frei. Aber an einigen Orten sind keine Beatmungsplätze oder sogar keine Intensivplätze mehr frei.

10.: Das RKI meldet 23.679 Neuinfektionen und 440 Tote innerhalb eines Tages.

14.:  A new variant of coronavirus has been found, which is growing faster in some parts of England, MPs have been told.

14.: USA: über 300.000 Tote im Zusammenhang mit C-19. Beginn der ersten Impfungen in NYC. Biden wird offiziell als nächster Präsident bestätigt.

15.:  Aktuell liegen 4.735 Covid-19-Patienten in Intensivabteilungen von Kliniken. Etwa 3/4 davon werden beatmet. Das sind ca 17 % aller Klinikbetten • 65 % der Pat. haben andere Grundleiden • 17 % der i-Betten sind als frei gemeldet. (Divi-Zahlen)

16.: Ein neuer bundesweiter Lockdown, d. h. eine modifizierte Ausgangsbeschränkung für Privatpersonen, beginnt. Geplant bis 10. Jan. Zielgröße wäre es, wieder eine 7-Tage-Inzidenz unter 50 Neuinf zu erreichen.

16./17.  Etwa 5.000 Covid-19-Patienten werden in Intensivabteilungen versorgt. Die aktuelle Bettenbelegung der i-Stationen: 18 % Covid-19 und 65 % andere Krankheitsursachen • formal sind etwa 17 % frei.

19.: Samstag, Binnen 24 Stunden wurden laut RKI zuletzt 31.300 neue Infektions-Fälle registriert, fast 3000 mehr als am Samstag vor einer Woche. Da hatte die am Morgen veröffentlichte Zahl bei 28.438 gelegen. Gestern hatte das Institut mehr als 33.000 Neuinfektionen gemeldet - allerdings mit rund 3500 Fällen, die wegen einer Datenpanne nicht schon in die Statistik vom Donnerstag eingeflossen waren. Auch Zahl der Todesfälle bleibt hoch: 702 neue Todesfälle. Der bisherige Höchstwert von 952 Toten war am Mittwoch erreicht worden.

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• In Südafrika ist eine neue Mutation des Coronavirus entdeckt worden. Die 501.V2 genannte Variante könnte hinter der raschen Ausbreitung der zweiten Corona-Welle im Land stecken, erklärte Gesundheitsminister Zwelini Mkhize. Südafrikanischen Ärzten zufolge infizierten sich während der zweiten Welle mehr jüngere Menschen als zuvor. Sie litten zudem häufiger unter einem schwereren Verlauf der Lungenkrankheit Covid-19. Die neue Virusvariante wurde von einem Forschungsteam unter Leitung des südafrikanischen Kwazulu-Natal Research Innovation and Sequencing Platform (Krisp) entdeckt, das seit Pandemiebeginn Hunderte Proben untersucht hatte. Die Wissenschaftler leiteten über ihre Forschungsergebnisse auch an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und britische Behörden weiter.

• In Großbritannien hatten Forscherteams in ihren Proben kürzlich eine ähnliche Mutation des Coronavirus entdeckt. Diese war mitverantwortlich für den dortigen starken Anstieg der Infektionszahlen in Teilen Großbritanniens, wie Mkhize sagte.

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22.: Das RKI meldet für Montag 19.528 Neuinfektionen und 731 Todesfälle. 

25.: „Der Ausfall beim Personal ist teilweise dramatisch"

 Stefan Eschmann, Chef der KMG Kliniken, versucht den Normalbetrieb in M-V und Thüringen aufrechtzuhalten. Ein Gespräch über sich verdoppelnde Covid-19-Patientenzahlen und Triage. Interview von Ingo Bach. ak.

( Stefan Eschmann ist Vorstandsvorsitzender der privaten KMG Kliniken mit Sitz in Bad Wilsnack. Zu der Gruppe gehören neun Akutkliniken, dazu Rehakliniken, Pflegeheime und Arztpraxen in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen.) In: Tagesspiegel vom 25. Dez. 2020


29.: Vorsicht mit den Zahlen der verschiedenen Tests an Weihn.+Neujahr!

Die aktuellen Testzahlen des Vereins Akkreditierter Labore (ALM) in Deutschland können durchaus als schlechtes Omen gedeutet werden. Die Zahl der exakteren PCR-Tests ist in der Weihnachtswoche vom 21. bis 27. Dezember eingebrochen. Waren es in der Woche zuvor noch rund 1,5 Millionen Tests, gingen bei den Laboren nun weniger als eine Million Tests ein. Es gab vor den Feiertagen viele Schnelltests, die nicht mit den bisherigen Zahlen kombinierbar sind und auch nicht erfasst werden!

Für Montag meldeten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) deshalb auch nur 12.892 Corona-Neuinfektionen. Das waren rund 7000 weniger als in der Vorwoche. Auch die Zahl der binnen sieben Tagen von den Laboren direkt an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sank nur auf Grund der geringen Zahl an Tests deutlich.

Vom Höchstwert von 197,6 am 22. Dezember auf 149,2.

Das ALM beruft sich bei den Zahlen auf Angaben von 169 Laboren bundesweit. Der Anteil positiver Tests an der Gesamtzahl der rund einer Million Tests lag bei 13,2 Prozent, das ist ein neuer Höchstwert. Die bislang höchste Positivrate gab es in der Vorwoche mit 11,8 Prozent.


Die Zahlen lassen gleich zwei Schlussfolgerungen zu. Erstens: Die Menschen haben vor Weihnachten zunehmend auf Schnelltests gesetzt, die zwar kurzfristiger vor den Treffen mit den Familien Ergebnisse brachten, allerdings längst keine hundertprozentige Gewissheit.

Zweitens: Wäre so viel getestet worden wie gewöhnlich, lägen die Zahlen der Infektionsnachweise der Rekord-Positivrate zufolge allerdings ebenfalls auf Rekordniveau. Das wird sich im Januar dann wieder zeigen!

Also sind die jetzigen niedrigeren Werte eigentlich (fälschlicherweise) Verbesserungen nur vortäuschende Zahlen!

30.:


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Januar 2021

Die ersten Impfungen in Kliniken u Pflegeheimen werden immer breiter durch mobile Teams fortgesetzt. Für Hochaltrige nehmen stationäre Impfzentren das Impfen auf.

  • tv-Liveübertragung: Mittwoch, 13. Januar, ab 13 Uhr: der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gibt eine 20-minütige Regierungserklärung zum „Impfbeginn in Deutschland und Europa“ ab. Im Anschluss findet eine 90-minütige Aussprache statt. (Protokoll)

Die ersten Impfungen in Kliniken und Pflegeheimen werden immer breiter durch mobile Teams fortgesetzt. Für Hochaltrige nehmen stationäre Impfzentren das Impfen auf.

  • 9. Januar: heute erreicht die Zahl der C-19-Toten in De die runde Zahl 40 000 der Infizierten etwa ein Jahr nach Beginn der Seuche in D. Ausgedrückt in Prozent (ca. 2,1% der bekannt gewordenen „Infekt.fälle“ sind damit gestorben) hört sich die Zahl gar nicht so dramatisch an. Aber jeder Verstorbene ist ja eigentlich „unnötig“ gestorben. Unnötig weil … Und dahinter stehen nochmals mehr als zehnmal soviel schwerst Erkrankte, von denen viele immer noch unter Langzeitfolgen leiden.
  • Interpretation der Zahlen als Folge der Maßnahmen seit 16. Dezember: Der Lockdown wirkt, aber nicht stark genug. Die Zahl der Hositalisierungen geht nur gering zurück. Fast gleichbleibend. Bei den Neuinfektionen scheint sich nach Weihnachten eine leichte Wirkung der Corona-Maßnahmen abzuzeichnen. Doch die Lage bleibt insbesondere wegen der schwer abzuschätzenden Folgen der Virus-Mutation aus England hoch gefährlich. In D ist erst bei unter 20 Personen diese Variante nachgewiesen worden. Jedoch erfolgt diese Prüfung noch nicht regulär.


  • tv-Liveübertragung: Mittwoch, 13. Januar, ab 13 Uhr: der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gibt eine 20-minütige Regierungserklärung zum „Impfbeginn in Deutschland und Europa“ ab. Im Anschluss findet eine 90-minütige Aussprache statt. (Protokoll)

20.: Aktuell werden bundesweit 4.836 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen versorgt.

Am gestrigen Mittwoch wurden 18.883 neue Coronafälle und 1052 Tote in Deutschland gemeldet. Die 7-Tg-Inzidenz liegt täglich durchschnittlich bei 132,0 neu infizierte Personen umgerechnet auf je 100.000 E. (Que: TS 21.1.21)

22.: Tausende Neuinfektionen pro Tag weniger als vergangene Woche - der Lockdown scheint zu wirken. Auch der Inzidenzwert sinkt, bleibt aber weit über der angestrebten Marke. Inzwischen starben insgesamt mehr als 50.000 Corona-Infizierte. Die Gesundheitsämter gaben 17.862 Fälle binnen eines Tages an. Vergangene Woche hatte das RKI noch 22.368 Neuinfektionen verzeichnet.

Dementsprechend sinkt auch der bundesweite Inzidenzwert weiter, der die durchschnittliche Tages-Zahl von innerhalb der letzten sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen umgerechnet auf 100.000 EinwohnerInnen angibt. Er liegt heute bei 115,3 nach 119 gestern. Der bisheriger Höchstwert war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.


Februar 2021

Der Lockdown seit Dez. wirkt: Nachdem die Infektionszahlen im Dezember stark angestiegen waren, lässt sich Ende Januar ein Rückgang der Zahlen beobachten. Auch die Zahl der Intensivpatienten ist in den letzten Wochen ganz leicht gesunken und die Zahl der täglichen Todesfälle liegt Anfang Februar etwas niedriger als zu Anfang des Jahres. Doch die Situation bleibt gefährlich. Immer noch stecken sich sehr viele Menschen mit dem Coronavirus an. Zudem befürchten Forscher und Wissenschaftlerinnen, dass sich auch in Deutschland deutlich ansteckendere Virusvarianten, wie sie bisher vor allem in Großbritannien und Südafrika aufgetreten sind, verbreiten und so die Infektionszahlen schnell wieder nach oben treiben könnten. Der Lockdown wurde deswegen bis zum 14. Februar verlängert und noch etwas verschärft.

5.: die engl. Virus-Variante - derzeit 6 % der Infizierten - rki-Meldung am 5.2.21

Insgesamt gebe es drei besorgniserregende Varianten in Deutschland, sagte Wieler. »Sie dominieren das Geschehen noch nicht.« Ihr Anteil dürfte sich aber weiter erhöhen. Insgesamt sei das Virus gefährlicher geworden.
Die Folgen für die Personen mit schwerem Verlauf sind hoch lebensgefährlich. Wenn die Zahl der infizierten Personen steigt, steigt die Zahl der Schwerkranken und der Toten.
Wir sind, wie Anfang Februar 2020, jetzt an einer Wegkreuzung. >>> Gelingt es durch die einfachen Hygienemaßnahmen den Virus einzugrenzen❓

Oder: Gelingt es dem Virus dank Leichtsinn und Leugnen sich zu vermehren❓

Unser Vorteil jetzt, den es 2020 noch nicht gab, sind die Impfstoffe, die jetzt verteilt werden können.
Eine ausführliche Erklärung der aktuellen Zahlen des RKI und der drohenden Entwicklung in den nächsten Wochen steht in diesem Artikel: Süddt. Ztg. 5.2.21 https://www.sueddeutsche.de/wissen/coronavirus-mutante-b117-daten-1.5197700



7.: (dpa) - In einem Alten- und Pflegeheim in Belm im Landkreis Osnabrück hat es nach einer zweiten Impfung einen Ausbruch der britischen Corona-Variante gegeben. Bei 14 Senioren sei das Virus B.1.1.7. nachgewiesen worden - Alle Bewohner waren am 25. Januar zum zweiten Mal geimpft worden seien, teilte der Landkreis am Sonntag mit. Das Heim, alle Mitarbeiter und deren Familien wurden unter Quarantäne gestellt. Bisher gebe es nur asymptomatische oder leichte Verläufe der Erkrankung bei den Bewohnern, was eine positive Wirkung der Impfung sein könne, sagte der Pressesprecher des Landkreises Osnabrück, Burkhard Riepenhoff, mit Verweis auf Angaben des zuständigen Amtsarztes. Geimpft worden sei mit dem Produkt von Biontech/Pfizer. Wann sich die Bewohner genau infiziert haben, sei unklar. Aufgefallen sei der positive Befund bei den täglichen Schnelltests von Mitarbeiterinnen am 2. Februar. Bei einer kompletten Testung auch der Bewohner und der Typisierung der Viren seien dann in 14 Fällen die britischen Variante zum Ende der vergangenen Woche nachgewiesen worden.

8.- baden-württembg: Nach der Aufhebung der landesweiten nächtlichen Ausgangssperre durch den baden-württembergischen Verwaltungsgerichtshof prüft die Landesregierung eine regionale Regelung. Die seit dem 12. Dezember geltende Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr habe dazu beigetragen, dass die Zahl der Neuinfektionen in Baden-Württemberg stärker als in anderen Bundesländern gesunken sei. Das Gericht hatte am Montag mitgeteilt, dass die Ausgangsbeschränkung nach einem Eilantrag einer Tübinger Bürgerin ab Donnerstag 5 Uhr außer Vollzug gesetzt werde.


9.: Aktuell sind immer noch 3.846 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen.

10.02.2021, 08:30 Uhr, das Robert Koch-Institut meldet für den Vortag 8.072 neue Corona-Infektionen und 813 weitere Todesfälle. Der leichte Rückgang der Zahlen der vergangenen Tage setzt sich damit noch fort. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt nun deutschlandweit bei 68 umgerechnet auf 100.000 EinwohnerInnen. (Der bisherige Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden.) Allerdings erhöht sich der Anteil der Virus-Varianten sehr schnell. Für München gab es erstmals eine Abschätzung von knapp über 30%.


27.2.: In dieser Woche sank die Zahl der Covid-19-Patienten in Intensivversorgung erstmals seit Monaten wieder unter die Zahl 3.000. Aktuell sind 2.848 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen. Das sind allerdings immer noch mehr als auf dem Höhepunkt der ersten Welle im März/April 2020 !


März 2021

1. 3: rki: Nach wie vor ist eine hohe Anzahl an Übertragungen in der Bevölkerung in Deutschland zu beobachten. Das RKI schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein.

• Gestern wurden 7.890 neue Fälle und 157 neue Todesfälle übermittelt. Die Inzidenz der letzten 7 Tage liegt deutschlandweit bei 64 Fällen pro 100.000 EinwohnerInnen (EW). In Bremen Hamburg, Saarland und Sachsen liegt diese leicht, in Thüringen und Sachsen-Anhalt deutlich über der Gesamtinzidenz.
• Aktuell weisen 252/412 Kreise eine hohe 7-Tage-Inzidenz von >50 auf. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in 56 Kreisen bei >100 Fällen/100.000 EW, davon in zwei Kreisen bei >250 Fällen/100.000 EW.
• Die 7-Tage-Inzidenz bei Personen 60-79 Jahre liegt aktuell bei 47 und bei Personen ≥ 80 Jahre bei 65 Fällen/100.000 EW.
• Die hohen bundesweiten Fallzahlen werden durch zumeist diffuse Geschehen mit zahlreichen Häufungen insbesondere in Haushalten, im beruflichen Umfeld und in Alten- und Pflegeheimen verursacht.
• Am 28.02.2021 (12:15) befanden sich 2.840 COVID-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung (+13 zum Vortag). Seit dem Vortag erfolgten +239 Neuaufnahmen von COVID-19-Fällen auf eine Intensivstation. +226 haben ihre Behandlung abgeschlossen, davon sind 52% verstorben.


4.03.2021 - Der Bundestag hat am 4 März das Gesetz „zur Fortgeltung der die epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen“ in der vom Gesundheitsausschuss geänderten Fassung ([[1]]) beschlossen. Gesetzentwurf war von CDU/CSU- und SPD-Fraktionen Eingebracht worden.

12.3: die wichtigsten Informationen und Aussagen aus der Bundespressekonferenz in Stichpunkten zusammengefasst. Die aktuellsten Aussagen stehen oben:

Dritte Welle: Mär/Apr 21

Fast 3.000 Neuinfektionen in Österreich, RKI-Chef Wieler warnt vor 3. Welle

Jens Spahn über Nachschub bei Impfstoffen: Wir erwarten frühestens Mitte/Ende April 2021 Lieferungen von Johnson & Johnson.

Jens Spahn zur Masken-Affäre: Müssen sehr genau schauen, wie wir damit umgehen. Darf nicht alles in einen Topf geschmissenwerden. Er halte es für normal, wenn jemand Hinweise gebe, dass es da Maskenangebote gebe. Die allermeisten Amtsträger hätten lediglich Hinweise weitergeleitet, weil sie helfen wollten. Davon aber deutlich zu unterscheiden ist, was mit Korruption und Vorteilsnahmezu tun hat.

Jens Spahn zur Masken-Affäre: Kein europäisches Ausschreibungsverfahren bei Masken gemacht, weil wir schnell handeln mussten.

Jens Spahn zur Frage, ob die Öffnung von Schulen und Kitas in Anbetracht des Infektionsgeschehens zu vertreten sei: Wir haben immer gesagt, dass Gesundheits- und Infektionsschutz nicht absolut sind. Die Frage sei doch auch, was macht das mit Kindern und Jugendlichen, wenn sie über Monate nicht in Kitas und Schulen gehen könnten, was habe das für Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden. Jemand der sechs ist, hat gerade ein Sechstel seines Lebens in der Pandemie verbracht. Dies sei bei Entscheidungen zu berücksichtigen.

Anke Richter-Scheer stimmt Spahn und Scheerer grundsätzlich zu. Sie werde weiterhin Astrazeneca verimpfen und empfehlen.

Lothar Wieler: Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen ursächlichen Grund zwischen den Todesfällen und der Impfung mit Astrazeneca.  

Lothar Wieler über Astrazeneca: Wir haben uns bewusst dazu entschieden, Impfstoffe in Deutschland erst zuzulassen, wenn den Behörden alle Informationen vorliegen. Astrazeneca hat keine Notfall- sondern eine reguläre Zulassung erhalten. Wir betreiben in Deutschland sehr ausführliche Studien. Der entscheidende Punkt ist: Ist es ein ursächlicher Grund, oder ein zeitlicher?

Jens Spahn zu der neuerlichen Kritik an Astrazeneca: Wir nehmen die Meldungen sehr, sehr ernst und bewerten sie natürlich sofort. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat keine erhöhten Auffälligkeiten bei Thrombosen festgestellt. Ich bedaure, das einige Länder das Impfen gestoppt haben. Die Frage nach einem ursächlichen Zusammenhang gibt es Stand jetzt, Freitag, 12. März, nicht.

Jens Spahn und Lothar Wieler über Selbsttests: Durch die Selbsttest wird die  Dunkelziffer sinken.

Lothar Wieler: Wir sehen vermehrt Ausbrüche in Kitas.

Lothar Wieler über die aktuellen Corona-Zahlen: Anstieg hängt nicht damit zusammen, dass mehr getestet wird.

Anke Richter-Scheer, die Leiterin eines Impfzentrums fordert weniger Bürokratie für die Ärzte, um sich mehr auf das Impfen konzentrieren zu können. Sie macht auf die hohe Impfkompetenz der niedergelassenen Hausärzte aufmerksam.

Lothar Wieler über Corona: Virus wird nicht mehr verschwinden, aber mit Durchimpfung wird es beherrschbar sein. Der beste Schutz für uns alle ist eine niedrige Inzidenz.

Laufen einen Marathon, befinden uns im letzten Drittel, das ist besonders anstrengend. Mit der Impfung werden wir auf der Zielgeraden sein.

Lothar Wieler über Selbsttests: Sie sind ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen die Pandemie.

Lothar Wieler über AHA-Regeln: Bitte halten Sie sich daran, melden sie sich bei Symptomen bei Ihrem Hausarzt

Lothar Wieler übers Impfen: Impfen weist uns den Weg aus der Pandemie.

Lothar Wieler: Wir stehen am Anfang einer dritten Welle. Diese müssen wir so flach wie möglich halten

Jens Spahn zum Impfen: Wechsel in Arzt-Praxen ist ein entscheidender Schritt. Das Impfen gewinnt dadurch deutlich an Dynamik.

Jens Spahn über die Erfolge im Kampf gegen die Pandemie: Die Zahl der Infektionen und Klinik-Aufenthalte mit schweren Verläufen oder mit Todesfolge bei älteren Menschen gehen zurück.

Jens Spahn zu Tests: Sie sollen in Kitas und Schulen ausgeweitet werden

Jens Spahn: Wir haben im europäischen Vergleich bis hierhin auch in der zweiten Welle viele Bürgerinnen und Bürger schützen können.

Jens Spahn: Müssen uns noch auf sehr anstrengende Wochen einrichten

Jens Spahn: Die Lage bleibt angespannt, die Infektionszahlen steigen

17: Köln - Neue Strategie statt Notbremse? So reagiert Köln auf die hohe Corona-Inzidenz. Drei Tage in Folge lag die Corona-Inzidenz in Köln zuletzt über einem Wert von 100. Damit wäre eine Notbremse für die Stadt möglich. Doch Köln verzichtet – mindestens bis Freitag. Experten zeigen für das Zögern aus verschiedenen Gründen Verständnis. Dafür wird offenbar eine neue Strategie diskutiert, die Öffnungen nachträglich absichern soll. Ob diese rechtzeitig vor notwendigen Schließungen kommen wird, ist völlig offen. *Lin KStA

22.3.2021 - und international: Neuer harter Lockdown in Wien – In Österreichs Hauptstadt sind die Kliniken überlastet. Jair Bolsonaro setzt Krisenkomitee ein - in Brasilien ändert der Präsident seine Strategie. Frankreich impft auch im Stadion. (zeit.de)

22.3: Ministerpräsidenten-Videokonferenz mit der Bundeskanzlerin prüft in langer Sitzung mögliche Präventionsmaßnahmen gegen eine dritte C-19-Welle

Beschluss — Die bisherigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden bis zum 18. April verlängert. Es bleibt besonders wichtig, Kontakte zu vermeiden.

31.: Die Infektionszahlen bei Hamburger Kita-Kindern steigen rasant. Systematisch getestet werden aber nur ihre Erzieherinnen. Das macht es unmöglich, Ausbrüche zu verhindern. Eine Analyse von Nike Heinen, Hamburg 31. März 2021 Die Infektionszahlen bei Hamburger Kitakindern steigen rasant. Systematisch getestet werden aber nur ihre Erzieherinnen. (Das macht es unmöglich, Ausbrüche zu verhindern. Eine Analyse von Nike Heinen, in zeit.de, Hamburg 31. März 2021)

Inzidenz von über 1100 in Blaufelden  — »Die Ursprungsquelle waren zwei Kindergärten« (31.3. spon, Bezahlschranke) und Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner legte bis zum Montagabend auf einen Wert von 1059,4 Fälle (Stand: Montag, 19 Uhr) zu. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 274 Neuinfektionen in der 5.300 Einwohner-Kommune (swr-Bericht)

  • Der Test-Öffnungs-Versuch in Tübingen wurde beendet.

April 2021

Rund um die Osterfeiertage

  • Die Inzidenz der letzten 7 Tage liegt deutschlandweit bei 136 Fällen pro 100.000 Einwohner (EW). Sie liegt in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen deutlich über der Gesamtinzidenz.

• Aktuell weisen 404/412 Kreise eine hohe 7-Tage-Inzidenz von >50 auf. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in 305 Kreisen bei >100 Fällen/100.000 EW, davon in 24 Kreisen bei >250 Fällen/100.000 EW. • Die 7-Tage-Inzidenz bei Personen 60-79 Jahre liegt aktuell bei 89 und bei Personen ≥ 80 Jahre bei 65 Fällen/100.000 EW. • Die hohen bundesweiten Fallzahlen werden durch zumeist diffuse Geschehen mit zahlreichen Häufungen insbesondere in Haushalten, im beruflichen Umfeld und in Alten- und Pflegeheimen verursacht. • Am 12.04.2021 (12:15) befanden sich 4.662 COVID-19-Fälle in intensivmedizinischer Behandlung (+77 zum Vortag). Seit dem Vortag erfolgten +382 Neuaufnahmen von COVID-19-Fällen auf eine Intensivstation.

114 Personen, nur die COVID-19-Fälle, sind seit dem Vortag verstorben

• Seit dem 26.12.20 wurden insgesamt 18.231.747 Impfungen verabreicht. Es wurden 15,9% der Bevölkerung einmal gegen COVID-19 geimpft, und 6,1% wurden vollständig gegen COVID-19 geimpft.


15.: Video der Bundespressekonf. am Don 15. Apr. ca 60 Min. Darin Wieler, RKI, ab Min 7:20 mit der Zustandsbeschreibung. Auch mit dem C-19-Koordinator für Berlin von der Charité, Weber-Carstens.

19.: In Brandenburg soll laut Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ab Montag eine Ausgangsbeschränkung zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr für Regionen gelten, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz mindestens drei Tage lang über 100 liegt. Ab 200 Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche sollen in Landkreisen oder kreisfreien Städten alle Schulen geschlossen werden. Dies soll ab Mittwoch gelten.

Baden-Württemberg zieht ebenfalls die Notbremse und verschärft schon am Montag die Corona-Maßnahmen in den Hotspots im Südwesten. Am Wochenende legte das Land dazu die neue Corona-Verordnung vor, wonach in Stadt- und Landkreisen, in denen die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, unter anderem verschärfte Kontaktregeln in Kraft treten. Museen, Zoos und Wettannahmestellen müssen schließen, für den Friseurbesuch ist ein negativer Schnelltest erforderlich. Bei den Regeln für den Einzelhandel weicht Baden-Württemberg vom Gesetzentwurf des Bundes ab: Abholangebote bleiben erlaubt.

Und während das Tauziehen um die bundeseinheitliche Notbremse anhält, sagt Niedersachsens Landesregierung und Ministerpräsident Stephan Weil (SPD): „All die Verschärfungen, die auf Bundesebene kommen sollen, hat Niedersachsen schon, mit einigen wenigen Ausnahmen“, erläuterte eine Regierungssprecherin.

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Mai 2021

  • 11.: In Deutschland ist rund ein Drittel der Bevölkerung gegen das Coronavirus einmal geimpft. Dieser Anteil wird am Dienstag wahrscheinlich erreicht, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Deutschlandfunk ankündigte.
Bei den Menschen über 60 seien es bereits zwei Drittel. Damit blieben noch etwa fünf bis sechs Millionen Menschen in dieser Altersgruppe, die in den kommenden Wochen geimpft werden könnten / sollten !
  • 16.: Die Beendung der Priorisierung beim Impfen wird vom Ges.Min. angekündigt.
  • 18.: Das Robert Koch-Institut registriert erneut sinkende Inzidenz-Zahlen. Mit Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen liegen nun drei Bundesländer unter einer Inzidenz von 50. Bundesweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz rechnerisch bei 72,8. (dpa 18. Mai 2021)


19. Mai: erstmals seit Mitte März 21 ist die Zahl der Menschen, die sich mit einer Covid-19-Atemwegserkrankung in intensivmedizinischer Behandlung befinden unter 3.600 gesunken.

  • 22.: Der Anteil der südafrikanischen „Variant of Concern“ B.1.351 von einem auf drei Prozent gestiegen.Der Anteil der zuletzt im Fokus stehenden indischen SARS-CoV-2-Variante hingegen liegt weiterhin bei etwa zwei Prozent und damit relativ gering, wie Daten des Robert Koch-Instituts nahelegen. „Insgesamt ist der Anteil der indischen Variante in Deutschland geringer als in Großbritannien, wo sie aktuell in etwa sechs Prozent der sequenzierten Proben detektiert wird“, heißt es dazu in dem Bericht. In Großbritannien hat der Anteil der indischen Variante in den vergangenen Wochen bekanntlich stark zugenommen. Aktuell wird die in Deutschland am stärksten verbreitete „Variant of Concern“, die britische Variante B.1.1.7, in 87 Prozent der untersuchten positiven Proben gefunden, ihr Anteil ist damit im Vergleich zu den Vorwochen leicht zurückgegangen (RKI-Bericht; online 19. Mai).
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280521 -weniger positive Testergebnisse bundesweit -7-Tg-Inzid.

25.: Sieben-Tage-Inzidenz sinkt bundesweit erstmals wieder unter 50. Das RKI hat erneut weniger Neuinfektionen und Todesfälle als in der Vorwoche registriert. Mit 46,8 liegt die Inzidenz nach Pfingsten so niedrig wie seit dem vergangenen Oktober nicht mehr. (D Z)

26.: Neue Coronaschutzverordnung in NRW - Nordrhein-Westfalen führt einen neuen Stufen-Fahrplan für Öffnungen in der Corona-Pandemie ein. Dafür wird die Corona-Schutzverordnung aktualisiert. Sie wird drei Stufen enthalten, die sich nach Inzidenzwerten richten: Unter 35, 35 bis 50, 50 bis 100. Bei einer Inzidenz unter 35 dürfen sich beispielsweise Personen aus fünf Haushalten treffen. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 hingegen nur Personen aus zwei Haushalten.


27.: Die drei Verstöße des AP im April 2020 gegen das Infektionsschutzgesetz werden vom AG F/M als Ordnungswidrigkeiten geahndet. ÄZtg. 27.5.21

Juni 2021

Es wird besser

Nach über einem Jahr Pandemie hat das Robert Koch-Institut am 1. Juni 2021, die Gefahrenlage für Deutschland von »sehr hoch« auf »hoch« heruntergestuft. Der Sommer könnte gut werden, sagte Gesundheitsminister Jens Spahn ebenfalls heute bei der Pressekonferenz des RKI. Auch RKI-Chef Lothar Wieler versprüht für seine Verhältnisse Optimismus: Er sagte, man sei auf den »letzten Metern des Marathons« im Kampf gegen die Pandemie. Wenn es in den nächsten Wochen genügend Impfstoff-Lieferungen geben wird.

Dass der Inzidenzwert nun auch kurz nach oben zuckt, von 35,1 auf 35,2? Das muß bei dieser Lage nicht beunruhigen.

Impffortschritte, Verbreitung der Varianten

  • Ab dem 7. Juni sollen Kinder ab zwölf Jahren geimpft werden können. Den Beschluss des Bund-Länder-Gesh.Min-Impfgipfels kritisieren Intensivmediziner: Kinder-Impfungen hätten keine Dringlichkeit. Die Impfstoffmenge reicht sowieso derzeit nicht.
  • Wieler [news Robert Koch-Instituts (RKI) Pressekonferenz Video]
PK mit Spahn, RKI-Chef Wieler. 10. Juni 2021

10.: Video der Bundespressekonf. Wieler, RKI, ab Min 10 von 79 Min.

20.: Etwas mehr als 42 Millionen Menschen (50,8 Prozent) haben mindestens eine Impfung verabreicht bekommen, 25,8 Millionen (31,1 Prozent) sind vollstän d i g geimpft.   Unter den Bundesländern verzeichnet Bremen mit 57,5 Prozent den höchsten Anteil Erstgeimpfter. Neun weitere Bundesländer haben die 50-Prozent-Marke geschafft. Schlusslicht bleibt Sachsen mit 45,3 Prozent. Das Saarland zählt mit 37,2 Prozent den höchsten Anteil an vollständig geimpften Einwohnern. Brandenburg ist hier mit 28,6 Prozent am Ende der Rangliste.  Die Impfkampagne gegen den Erreger Sars-CoV-2 hat in Deutschland Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren nur Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Mittlerweile können sich Menschen unabhängig von der bisher gültigen Prioritätenliste um einen Termin bemühen.

29.: Das Infektionsgeschehen in Deutschland entspannt sich anscheinend weiter. Die deutschen Gesundheitsämter haben dem  Robert Koch-Institut (RKI) im Laufe des Samstags (26.6.) nur noch acht neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet sowie 538 neue Ansteckungen. Vor genau einer Woche hatten sie noch 842 Ansteckungen und 16 Tote registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen sich im Schnitt je 100.000 Einwohner und Woche infizieren, liegt nach Angaben des RKI nun bei 5,7. Nach Recherchen von ZEIT ONLINE bei den Landkreisen haben die Gesundheitsämter 509 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet bekommen. Das wären 402 weniger als in der Vorwoche. Laut diesen Daten starben 29 weitere Menschen an oder mit dem Virus, zehn weniger als in der Woche zuvor. Die Statistiken von ZEIT ONLINE basieren auf den direkten Angaben der Gesundheitsämter in den Landkreisen. Sie sind weniger von verzögerten Meldeketten betroffen als beim RKI. Daher weichen die Zahlen etwas von einander ab.


Juli 2021

3.: Erstmals seit Wochen haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut(RKI) wieder mehr, nämlich 559 Neuinfektionen gemeldet – 21 mehr als in der Vorwoche. Sie registrierten zudem sieben neue Todesfälle im Zusammenhang mit Sars-CoV-2, vor genau einer Woche hatten sie acht gemeldet. Damit hat sich seit Wochen auch der Sieben-Tage-Inzidenzwerterstmals leicht erhöht. Er lag laut RKI bei 5,0 Ansteckungen binnen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Zum Vergleich: Tags zuvor lag die Inzidenz bei 4,9 und in der Vorwoche bei 5,7

8.: Olympische Spiele in Tokio finden wegen ansteigender Inzidenz in Tokio ohne Zuschauer statt, Dt. Gesundheitsministerium setzt auf hohe Impfquote gegen Delta-Variante des Corv-19-Virus, RKI meldet 970 neue Coronainfektionen binnen 24 Stunden, Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 5,2, Delta-Variante dominiert bei den Inf. in Deutschland, Statistisches Bundesamt veröffentlicht erste vorläufige Todesursachenstatistik für 2020: ca. 30.000 wegen C19. 15.: Die Kassenärzte-Funktionäre sehen entgegen der Bundesregierung keinen Grund, politische Entscheidungen zu Corona von extrem hohen Impfquoten abhängig zu machen. Eine Überlastung des Gesundheitswesens werde es nicht mehr geben. Eine andere Botschaft sei wichtiger, die Botschaft sollte besser lauten: die Impfungen schützen vor schwerer Krankheit und Tod“, sagte KBV-Vize Dr. Stephan Hofmeister. Von Anno Fricke In DÄB Veröffentlicht: 15.07.2021


………

21.: 60 Prozent der Bürger sind mindestens einmal gegen COVID-19 geimpft. Knapp 50 Millionen Bundesbürger haben mittlerweile die erste Impfdosis gegen COVID-19 erhalten, berichtet Gesundheitsminister Jens Spahn. 29.: Neue Einreiseregeln gelten ab Sonntag 1. August: Wer aus einem Virusvariantengebiet kommt, soll auch mit vollständiger Impfung einen Test machen müssen. Andernfalls Quarantäne. Die neuen Quarantäne-Regeln sollen bis Jahresende gelten.


August 2021

  • 2. Aug: Für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren sind bislang die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna durch die Europäische Kommission zugelassen. Die Ständige Impfkommission in D (Stiko) hat bisher keine allgemeine Impfempfehlung für sie ausgesprochen. Ein Grund dafür ist, dass sehr wenige Kinder und Jugendliche in dieser Altersgruppe schwer erkranken. Auf Seiten der Stiko sorgt der Beschluss deshalb für Unverständnis. Martin Terhardt, Kinderarzt und Stiko-Mitglied, sagte ZEIT ONLINE: "Die Politik missachtet medizinische Expertise und hat sich immer wieder in unsere Arbeit eingemischt. Das ist anmaßend und verstörend." Die Krankheitslast und das größere Infektionsrisiko gehe von Erwachsenen aus, sagte Terhardt: "Das sagen uns alle Studien und Modellierungen." Außerdem reichten die bisherigen Daten der Kommission für eine allgemeine Impfempfehlung (noch) nicht aus.
Hintergrund, z. B. bei: https://www.zeit.de/gesundheit/2021-08/gesundheitsminister-geben-impfung-fuer-kinder-ab-zwoelf-jahren-frei
  • Die vierte Welle in der Coronapandemie wird nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vor allem durch Ansteckungen unter jungen Erwachsenen beschleunigt. Allerdings breite sie sich auch zunehmend in den mittleren Altersgruppen aus, heißt es im jüngsten RKI-Wochenbericht vom Donnerstagabend 26.8.. Ins Krankenhaus kommen jetzt in der Regel vor allem die Ungeimpften.
  • 29.08.2021: Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 74,1 - binnen eines Tages wurden 8416 Neuinfektionen gemeldet. Von heute an fällt die Quarantänepflicht bei der Rückkehr von Spanien nach Deutschland weg. 12 Todesfälle innerhalb eines Tages! Die Zahl der bundesweit auf Intensivstationen behandelten Covid-19-Patienten ist in der vierten Corona-Welle erstmals wieder über 1000 gestiegen. Im Divi-Register-Tagesreport vom Sonntag wurden 1008 Covid-19-Patienten auf Intensivstation gemeldet, 485 davon mussten beatmet werden. Zuletzt war ein Wert von über 1000 im Tagesreport vom 18. Juni erfasst worden (1011). Der Tiefstand vor dem Aufflammen der vierten Welle hatte bei 354 im Report vom 22. Juli gelegen, seither nimmt die Belegung wieder zu.Am 29. August vergangenen Jahres hatte die Zahl bei gerade einmal 241 gelegen (134 beatmet), erst zu Ende Oktober hin war sie im Zuge der zweiten Welle auf über 1000 gestiegen.

September

okt

pandemie-nicht-unterschaetzen-17575600.html faz: Nicht zu früh zu nachlässig werden.] (Schritt für= Schritt zur Normalität … ak. 18.10. Die epidemische Lage ist Grundlage für Verordnungen und zentrale Corona-Maßnahmen in Deutschland. Sie wurde erstmalig vom Bundestag im März 2020 festgestellt und später immer wieder verlängert. Spahn hatte sich am Montag bei Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder dafür ausgesprochen, dass es nicht zu einer erneuten Verlängerung kommt. Damit würde die bundesweite Corona-Notlage offiziell am 25. November auslaufen. Der CDU-Politiker verwies nach Informationen der "Bild" unter anderem darauf, dass das Robert Koch-Institut (RKI) das Risiko für geimpfte Personen als moderat einstufe.

Auch aus der Politik mehren sich zustimmende Rufe. Ein Ende der epidemischen Lage ist aus Sicht der FDP, der Linken und und der AfD längst überfällig. Doch auch Vertreter anderer Parteien sehen nun die Möglichkeit für diesen Schritt. So ist Unions-Fraktionsvize Thorsten Frei "Stand heute" dafür, will aber die weitere Entwicklung bis Ende November noch abwarten. Maria Klein-Schmeink von den Grünen hält es wegen der gestiegenen Durchimpfung für möglich.


Für seinen Vorstoß erntete Spahn aber nicht nur Zustimmung. So nannte es der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, "gefährlich, allein aus fragwürdigem politischen Kalkül die epidemische Lage zu beenden." Schließlich sei die Pandemie nicht vorbei, sagte er der Nachrichtenagentur dpa. Aktuell würden mehr über 80-jährige Corona-Infizierte im Krankenhaus behandelt als vor einem Jahr, obwohl die meisten in dieser Altersgruppe geimpft seien.

Als ein "falsches Signal" bezeichnete der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach Spahns Ankündigung. "Es klingt nach 'Freedom Day' durch den Minister", schrieb er bei Twitter. Der Winter werde als Covid-Problem unterschätzt, sagte Lauterbach. Es brauche mehr Erfolg beim Impfen, eine sinkende Inzidenz und einen Schutz der Kinder. "Nach Erfolg kann der Bundestag die Epidemie beenden."


Auch die Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Immunologie, Christine Falk, zeigte sich skeptisch: Die Infektionszahlen in Deutschland seien zu hoch und dürften weiter steigen, die Impfquote sei zu niedrig, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Die Ankündigung, die epidemische Lage nationaler Tragweite auslaufen lassen zu wollen, könne in der Bevölkerung als Entwarnung missverstanden werden. "Das wäre ein kontraproduktives Signal an alle, die noch mit der Impfung zögern."


Oktober 2021


November 2021

31.12.: [https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/coronausbruch-im-pflegeheim-rastatt-100.html inzwischen neun Bewohner gestorben]. Keiner von ihnen hatte eine Boosterimpfung.  Insgesamt 50 Bewohnerinnen und Bewohner des Rastatter Pflegeheims sind inzwischen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vier von fünf Abteilungen des Hauses mit 115 Bewohnern sind betroffen. Seit Beginn des Ausbruchs rund um die Weihnachtstage sind neun Menschen an oder mit dem Virus verstorben. Sechs Bewohner werden derzeit noch im Krankenhaus behandelt.) 3.1.22 swr

18.11.21: Generell und in der Bahn und im öffentlichen Personennahverkehr gelten zusätzlich zur Maskenpflicht die 3G-Regel weiter. Es gibt Richtwerte ab sofort für die Einführung von 2G- und 2G-plus-Regeln in den betroffenen Ländern:

die Hospitalisierungsinzidenz, sie rechnet auf 100.000 Menschen um, wie viele Coronainfizierte in den vergangenen sieben Tagen in die Krankenhäuser wegen der Covid-19-Infektion eingewiesen werden mussten. Liegt die Hospitalisierungsinzidenz über drei (3,0), gilt in dem Bundesland 2G, klettert sie über den Wert sechs (6,0), muss dort landesweit 2G plus (2G+) angewendet werden. Und über 9,0 bleiben (den Landesparlamenten nur noch) Ausgangsverbote. In drei Ländern liegt der Wert bereits deutlich über sechs: in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Bayern.

27.11.21: Zwölf Mitglieder der Nationalakademie Leopoldina haben sich in einem fünfseitigen Papier mit dem Titel „Klare und konsequente Maßnahmen – sofort!“ zu einer politischen Intervention in das nationale Pandemiemanagement entschlossen. Das war durchaus überraschend, auch persönlich eine mutige Entscheidung. [15] Die vorgeschlagenen Maßnahmen greifen praktisch alles auf, was auf der politischen Bühne mal von diesen, mal von jenen Interessengruppen ausgebremst wird:

  • Impfungen massiv beschleunigen: Apotheker, Zahnärzte, Pflegekräfte, Hebammen und wenn nötig mit Unterstützung der Bundeswehr, auch Katastrophenhelfer sollen Impfungen vornehmen; dazu mehr Impfzentren, und mobile Impftrupps an Bahnhofen, in Ämtern, Einkaufszentren, Heimen, sozialen Brennpunkten.
  • Impfpflicht – zuerst für alle Bedienstete in medizinischen Einrichtungen, gleichzeitig „Vorbereitung“ einer allgemeinen Impfpflicht. Ethisch und rechtlich sei auch letztere nach dem Dafürhalten der Leopoldina zulässig.
  • Booster-Pflicht nach fünf bis sechs Monaten: Wer sich nicht die Auffrischungsinjektion holt, soll sein gültiges Impfzertifikat verlieren.
  • „Deutliche Kontaktreduktion“ – der Begriff Lockdown fällt nicht, aber de facto wird ein klarer Lockdown jedenfalls für Ungeimpfte gefordert (Kontaktbeschränkungen auch im Privaten). Wo es hohe Inzidenzen gibt, sollen auch Geimpfte und Genesene sich vorübergehend einschränken müssen: Kontakteinschränkungen in Bars, bei Events und überall dort, wo sich Menschen in Innenräumen aufhalten. Wo dennoch Menschen zusammenkommen müssen, soll gelten: Ausnahmslos Maskenpflicht und 2-G-Regelung. Strikte und kontrollierte 2-G-Regeln allein reichen für die Leopoldina nicht, die vierte Welle zu brechen.  
  • Kinder und Jugendliche vor dem Präsenzverbot – sprich Schul- und Kitaschließungen – schützen, und zwar durch vorgezogene Weihnachtsferien. Außerdem Maskenpflicht in allen Innenräumen und mindestens dreimal wöchentlich testen. Die Impfung für Kinder schon zwischen fünf und elf Jahren wird – der für Ende Dezember angekündigten Empfehlung der Ständigen Impfkommission vorgreifend – nach der bereits erteilten EMA-Zulassung „empfohlen“.



Dezember 2021

Berichte aus Krankenhäusern

  • Zur Lage auf den Intensivstationen: Dez. 20 über 5.500 C19-Pat auf Intensivstationen. Viele davon beatmet. 
  • November


15. Nov. 2021, 4.03 Uhr: Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist abermals auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 303,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 289,0 gelegen, vor einer Woche bei 201,1 (Vor einem Monat: 68,7) gelegen. In Sachsen liegt die landesweit gemittelte Inzidenz inzwischen bei 754,3. In keinem anderen Bundesland gab es in den vergangenen sieben Tagen so viele Neuinfektionen (4502 Neuinfektionen p.d. - Im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge lag der Wert am Sonntagmorgen bei 1303,1. Er ist damit der Landkreis mit der höchsten bundesweit


==Fünf Ärzte und Pflegekräfte erzählen: "Wir sind am Limit"

(Erstmals werden mehr Menschen auf den Intensivstationen behandelt als im Frühjahr. Hier erzählen fünf Ärzte und Pflegekräfte, wie die Lage auf ihren Stationen gerade ist.) In Die Zeit - Elena Erdmann,  David Gutensohn,  Luisa Jacobs,  Fabian Müller,  Antonia Schaefer und Stefanie Witterauf am 9. November 2020

14.11: Harter Lockdown in Österreich gegen die zweite Welle angekündigt. Vor gut zwei Wochen hat Österreich einen Teil-Shutdown ähnlich wie Deutschland verhängt. Die Corona-Zahlen steigen jedoch ungebremst weiter. Nun sollen wesentlich umfassendeer Ausgangsbeschränkungen das Gesundheitssystem des Nachbarlandes vor dem Kollaps bewahren.

Berichte aus Altenpflegeeinrichtungen

siehe separate Artikel

.

Weitere Weblinks



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Der Artikel über BRD

Die COVID-19-Pandemie ist in Deutschland seit dem 27. Januar 2020 präsent,[3][4] es handelt sich um die Ende 2019 erstmals in Erscheinung getretene und Anfang 2020 weltweit ausgebrochene Atemwegserkrankung COVID-19, die durch Infektion mit dem CoronavirusSARS-CoV-2 ausgelöst wird. Das Robert Koch-Institut (RKI) bewertetete das Risiko der COVID-19-Pandemie für die Bevölkerung in Deutschland am 28. Februar 2020 zunächst als „gering bis mäßig“,[5] seit dem 17. März als „hoch“ und für Risikogruppen seit dem 26. März als „sehr hoch“.[6]

Mit dem am 27. März 2020 in Kraft getretenen Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite[7] wurde das Bundesgesundheitsministeriumermächtigt, bundesweit und ohne Zustimmung des Bundesrates Anordnungen im (normalerweise föderalen) Gesundheitswesen zu treffen, solange der Bundestag eine „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ feststellt. Diese Feststellung war bereits am 25. März erfolgt.[8] Für entsprechende Feststellungen auf Landesebene siehe die Liste der infolge der COVID-19-Pandemie erlassenen deutschen Gesetze und Verordnungen.

Mit Stand 15. April 2020, 00:00 Uhr, meldete das Robert Koch-Institut in Deutschland insgesamt 127.584 elektronisch übermittelte Infektionsfälle, darunter 3.254 Todesfälle.[2][Anm. 1]Nach Schätzung des Robert Koch-Instituts vom 14. April sind ca. 68.100 ehemals infizierte Personen wieder genesen.[9] Daraus ergibt sich rechnerisch eine Zahl von ca. 54.000 bekannten aktiven Infektionen.

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus, Hinweise zum Schutz vor einer Infektion und Tipps bei häuslicher Quarantäne können der  Website des Bundesgesundheitsministeriums bzw. des RKI entnommen werden.[10]

  • Die kumulative Inzidenz der letzten 7 Tage lag deutschlandweit bei 4,4 Fällen pro 100.000 Einwohner. Aus 148 Landkreisen wurden in den letzten 7 Tagen keine Fälle übermittelt. Nur in drei Ländern waren noch Fallzahlen über 300 pro Woche zu verzeichnen: Berlin, Nd.sachsen und NRW.
  • Die COVID-19-Ausbrüche werden in Einrichtungen für Asylbewerber und Geflüchtete, in fleischverarbeitenden und Logistikbetrieben, unter Erntehelfern sowie in Zusammenhang mit religiösen Veranstaltungen und Familienfeiern gemeldet.

Inhaltsverzeichnis des WP-Artikels

  • 1Statistiken und Fallzahlen
    • 1.1Quelle und Aktualität
    • 1.2Dunkelziffer
    • 1.3Prüfkapazitäten, Tests und Anteil positiver Ergebnisse
    • 1.4Infektionsfälle
    • 1.5Todesfälle
    • 1.6Genesene
    • 1.7Hospitalisierte Personen
    • 1.8Deutsche Betroffene im Ausland
  • 2Vergleich mit anderen Virusinfektionen
  • 3Modellierung der COVID-19-Ausbreitung in Deutschland
  • 4Chronik der Ausbreitung
    • 4.1Januar 2020
    • 4.2Februar 2020
    • 4.3März 2020
    • 4.4April 2020
  • 5Risikogebiete laut dem Robert Koch-Institut
    • 5.1Risikogebiete in Deutschland
    • 5.2Risikogebiete außerhalb Deutschlands
  • 6Reaktionen und Maßnahmen im Gesundheitssystem
    • 6.1Zahnärztliche Behandlung
    • 6.2Handlungsempfehlungen zu Intensivmedizin
    • 6.3Bettenkapazitäten in der Intensivmedizin
  • 7Reaktionen und Prognosen in der Wissenschaft
    • 7.1Januar 2020
    • 7.2Februar 2020
    • 7.3März 2020
    • 7.4April 2020
  • 8Reaktionen und Maßnahmen der Politik
    • 8.1Bund
      • 8.1.1Einschätzungen, Empfehlungen und Kompetenzen
      • 8.1.2Beschaffung notwendiger Ausrüstung
      • 8.1.3Freizügigkeit und Rückholprogramm
      • 8.1.4Wirtschaftliche Hilfen und Bundeshaushalt
      • 8.1.5Meldepflicht und Datenschutz
      • 8.1.6Amtshilfe durch die Bundeswehr
        • 8.1.6.1Internationale Kooperation
      • 8.1.7Flüchtlingshilfe
      • 8.1.8Übrige Maßnahmen
    • 8.2Länder
      • 8.2.1Ausgangsbeschränkungen
      • 8.2.2Baden-Württemberg
      • 8.2.3Bayern
      • 8.2.4Berlin
      • 8.2.5Brandenburg
      • 8.2.6Bremen
      • 8.2.7Hessen
      • 8.2.8Hamburg
      • 8.2.9Mecklenburg-Vorpommern
      • 8.2.10Niedersachsen
      • 8.2.11Nordrhein-Westfalen
      • 8.2.12Rheinland-Pfalz
      • 8.2.13Saarland
      • 8.2.14Sachsen
      • 8.2.15Sachsen-Anhalt
      • 8.2.16Schleswig-Holstein
      • 8.2.17Thüringen
    • 8.3Landkreise und Städte
    • 8.4Kriterien für die Fortsetzung oder Lockerung von Maßnahmen
    • 8.5Digitale Überwachung
  • 9Notfallwirtschaft und Gesetz zur Beschaffung von Ausrüstung
  • 10Weitere Maßnahmen und Reaktionen
    • 10.1Quarantänen und Schließungen
    • 10.2Schließungen von Schulen und Kindertageseinrichtungen
    • 10.3Produktionsumstellung als Folge des Krisenmarktes
    • 10.4Absagen von Veranstaltungen
    • 10.5Ausgrenzung und Diskriminierung
    • 10.6Kriminalität
    • 10.7Einzelhandel
    • 10.8Kultur
    • 10.9Folgen für Deutsche im Ausland
    • 10.10Knappheit an Schutzmasken und Arzneimitteln
    • 10.11Public-History-Projekt Coronarchiv
  • 11Internationale Maßnahmen
    • 11.1Reisebeschränkungen
  • 12Wirtschaftliche Folgen
  • 13Kritik und Kontroversen
    • 13.1Föderales System bei der Pandemiebekämpfung
    • 13.2Gesetzesänderungen
    • 13.3Einschätzungen der Gefahrenlage
    • 13.4Offener Luftverkehr aus Risikogebieten
    • 13.5Kontaktbegrenzungen
      • 13.5.1Mögliche medizinische Folgen
      • 13.5.2Mögliche gesellschaftlich-politische Folgen
      • 13.5.3Nichteinhaltung von Kontaktbegrenzungen
    • 13.6Exportsperren für Schutzausrüstung
    • 13.7Legalität und Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen
    • 13.8Kontroversen um die Wirksamkeit einfacher Schutzmasken
      • 13.8.1Behörden
      • 13.8.2Wissenschaftler
      • 13.8.3Berufsverbände
      • 13.8.4Presse
  • 14Meinungsumfragen zu getroffenen Maßnahmen
  • 15Individuelle Hygienemaßnahmen
  • 16Siehe auch
  • 17Literatur
  • 18Weblinks
  • 19Einzelnachweise

Statistiken und Fallzahlen in BRD

Gesonderte Auswertung der Zahlen nach § 36 IfSG (z.B. Einrichtungen zur Pflege älterer, behinderter und pflegebedürftiger Menschen, Obdachlosenunterkünfte, Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung von Asylsuchenden, sonstige Massenunterkünfte, Justizvollzugsanstalten) Infiziert getestet waren 10.762 betr. Personen und 6.608 Beschäftigte. Davon sind 1.969 (18%) der betreuten Personen verstorben. Von den in einer unter §36 fallenden Einrichtungen Tätigen sind 22 gestorben. (Bericht v 26.4.20)

Vorsicht mit den Zahlen der verschiedenen Tests an Weihn.+Neujahr!


Die aktuellen Testzahlen des Vereins Akkreditierter Labore (ALM) in Deutschland können durchaus als schlechtes Omen gedeutet werden. Die Zahl der PCR-Tests ist in der Weihnachtswoche vom 21. bis 27. Dezember eingebrochen. Waren es in der Woche zuvor noch rund 1,5 Millionen Tests, gingen bei den Laboren nun weniger als eine Million Tests ein. Es gab vor den Feiertagen viele Schnelltests, die nicht mit den bisherigen Zahlen kombinierbar sind und auch nicht erfasst werden!


Für Montag meldeten die deutschen Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) deshalb auch nur 12.892 Corona-Neuinfektionen. Das waren rund 7000 weniger als in der Vorwoche. Auch die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesundheitsämter gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) sank aufgrund der geringen Zahl an Tests deutlich.

Vom Höchstwert von 197,6 am 22. Dezember auf 149,2.


Das ALM beruft sich bei den Zahlen auf Angaben von 169 Laboren bundesweit. Der Anteil positiver Tests an der Gesamtzahl der rund einer Million Tests lag bei 13,2 Prozent, das ist ein neuer Höchstwert. Die bislang höchste Positivrate gab es in der Vorwoche mit 11,8 Prozent.


Die Zahlen lassen gleich zwei Schlussfolgerungen zu. Erstens: Die Menschen haben vor Weihnachten zunehmend auf Schnelltests gesetzt, die zwar kurzfristiger vor den Treffen mit den Familien Ergebnisse brachten, allerdings längst keine hundertprozentige Gewissheit.

Zweitens: Wäre so viel getestet worden wie gewöhnlich, lägen die Zahlen der Infektionsnachweise der Rekord-Positivrate zufolge allerdings ebenfalls auf Rekordniveau. Das wird sich im Januar dann wieder zeigen!


Also sind die jetzigen niedrigeren Werte eigentlich (fälschlicherweise) Verbesserungen nur vortäuschende Zahlen!

Quelle und Aktualität

Stand der seit Beginn der Epidemie aufgerechneten infizierten Personen bis 13. April


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