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Die Blutgasanalyse (kurz BGA, mitunter auch unter dem Namen des Arztes Astrup) ist ein Verfahren zur Messung der Gasverteilung (den Partialdrucken) von O2 (Sauerstoff), CO2 (Kohlenstoffdioxid) sowie des pH-Wertes des Blutes und des Säure-Basen-Haushaltes im Blut.  


Die Blutgasanalyse dient der Überwachung und Steuerung der externen Beatmung und wurde in den 1960er Jahren entwickelt. Die Blutgasanalyse ist heute ein wichtiger Bestandteil der klinischen Diagnostik. Im Laufe der Jahre kamen zum klassischen Säure-Basen-Haushalt weitere Werte hinzu: Hämoglobin, Hämoglobin-Derivate, Bicarbonat, Glucose, Lactat, Elektrolyte usw.  Inzwischen dient die Blutgasanalyse der Überwachung vieler Patienten mit Atmungsstörungen und Sauerstoffmangel (etwa bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung oder Mukoviszidose).

Auf der Intensivstation, in der Operations- bzw. Anästhesieabteilung und in der Notaufnahme eines Krankenhauses wird die Blutgasanalyse meist in unmittelbarer Patientennähe (man sagt auch „bettseitig“, am Bett – bedside) durchgeführt. Auch in der Notfallmedizinkommt die BGA zum Einsatz (voraussetzung: mobiles Gerät) 

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