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Filme gleichen Namens

Die Fernsehserie Charité der ARD, 2017, zeigt in sechs Folgen Medizingeschichte. Im Fernsehen würde das Drama zur besten Sendezeit gezeigt: wie aus einer vorwissenschaftlichen Medizin das Gesundheitswesen anfängt zu entstehen. Berin ist dafür der ausgewählte Ort, an dem die Serie spielt.


Zweite Staffel



Dritte Staffel, 2021

Aus der wirklichen Geschichte der Charité

1710 lässt König Friedrich I., König in Preußen, vor den Toren von Berlin ein Pesthaus errichten, das in den folgenden 17 Jahren als Hospiz für unbemittelte Alte, als Arbeitshaus für Bettler und als Entbindungseinrichtung für unehelich Schwangere genutzt wird.

 

1727 gibt Friedrich Wilhelm I. dem Haus den Namen "Charité" – Barmherzigkeit. Damit beginnt die medizinische Bedeutung des "Königlichen Charité – Krankenhauses", es wird mit bedeutenden Finanzmitteln ausgestattet, die Bettenzahl wird aufgestockt. Von nun an liegt der Schwerpunkt der Medizinerausbildung auf der Ausbildung von Armeechirurgen, die ihre praktisch-klinische Ausbildung an der Charité erhalten.

 

Die Charité hat damit drei Funktionen: Sie ist ein Hospiz für Arme (bis 1798), ein städtisches Versorgungskrankenhaus und eine Lehreinrichtung für angehende Militärärzte für das wachsende preußische Heer. Als die Räumlichkeiten nicht mehr ausreichen, wird die Charité erstmals abgerissen, bis 1797 erfolgt der Neubau.

 

Die Charité behält bis 1945 ihre Bedeutung als militärärztliche klinische Schule, an der Ausbildung ziviler Ärzte hat sie in dieser Zeit jedoch keinen Anteil. Diese werden nach Gründung der Berliner Universität 1810 dort ausgebildet. 1818 wird der Bau eines großen Universitätsklinikums beschlossen, der in der Ziegelstraße und somit in unmittelbarer Nachbarschaft zur Charité entsteht. Als die Universitätskliniken der Ziegelstraße im Laufe der Jahre auf das Gelände der Charité umziehen, bleiben die Charité und die Universitätsklinik formal jedoch noch bis 1951 getrennte Institutionen.

 

Zwischen 1896 und 1917 erfolgt ein neuer Bau der Charité in rotem Backstein. 1906wird das Rudolf Virchow Krankenhaus eröffnet.

 

Während der Herrschaft der Nationalsozialisten werden jüdische Forscherinnen und Forscher vertrieben, das Backstein-Gebäude der Charité wird während des Krieges zerstört. Sofort nach dem Krieg beginnt der Wiederaufbau des Gebäudes und die Charité etabliert sich bis zur Wende 1989 als Vorzeigeeinrichtung der DDR. Als Symbol das große Bettenhaus (Bild oben). In der DDR wird die endgültige Vereinigung zur "Medizinischen Fakultät (Charité) der Humboldt-Universität" vollzogen.

 

1997/98 fusioniert die medizinische Fakultät der Humboldt- Universität nach der "Wende" zwangsweise mit dem Virchow-Klinikum der Freien Universität zur "Medizinischen Fakultät Charité der Humboldt-Universität zu Berlin".

 

2003 erfolgt (bei starken Protesten des Personals) ein weiterer Zusammenschluss mit dem "Universitätsklinikum Benjamin Franklin" der Freien Universität, wodurch eine der größten Kliniken Europas, die "Charité – Universitätsmedizin Berlin", entsteht.

 

2010 feierte die Charité ihr 300jähriges Jubiläum.


Filme


juli 21 Link zur Mediathek Charité intensiv - Einen Winter lang beobachtet die vierteilige Doku-Serie von Regisseur/Autor Carl Gierstorfer und Co-Autorin Mareike Müller eine Intensivstation der Charité, auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie. Die Filme geben einen intimen Einblick in eine Welt im Grenzbereich zwischen Leben und Tod, die den meisten unbekannt ist.

Die Dokumentation "Die Charité - Medizin unterm Hakenkreuz" von Dagmar Wittmers begleitet mit Fakten und vielen zeitgenössischen Bildern/Filmaufnahmen die zweite Staffel der erfolgreichen Serie "Charité" (2019. Freitag 5., 12. und 19. November. Wiederholung 18. Non. 2021. Artikel bei Wikipedia)

Geschichte der Krankenpflegeschule der Charité

Die Homepge nennt als Vorläufer die Elisabeth­-Kinder-Klinik­. Die Anfänge Hospitals (EKH) lagen in dem Gebäude an der Hasenheide in Rixdorf. Dort hat sich im Jahr 1887 die Schwestern­schaft zu einem Mutterhaus in der Kaiserswerther Tradition zusammengeschlossen. Junge Frauen, die als Probeschwestern neu aufgenommen wurden, erhielten danach eine Ausbildung. Die Schwestern des Mutterhauses arbeiteten im EKH und in der Gemeindekrankenpflege. Diese verantwortungsvolle Arbeit konnten sie zunächst ohne staatliche Anerkennung eines Abschlusses erfüllen. Auf Dauer aber genügte die Ausbildung im Kinderkrankenhaus nicht den Erfordernissen, die für die Pflege von Erwachsenen nötig waren.

In Oberschöneweide, damals Kreis Niederbarnim, Preußen, wurde 1908 der Grundstein für das Königin­-Elisabeth-­Hospital (KEH) gelegt. Mit der Erweiterung um eine innere und eine chirurgische Abteilung konnte und sollte eine umfassende Ausbildung der Schwestern gewährleistet werden. Mit Datum vom 24. Juni 1908 wurde dieser Schule die staatliche Anerkennung durch ministeriellen Erlass verliehen. Der staatl. Prüfungsvorsitz nach einjährigem Lehrgang wurden ad personam festgelegt. [1]


Gemäß § 1 der Notdienstverordnung von 1938 wurde Pflegepersonal 1941 durch den Polizeipräsidenten zwangsdienstverpflichtet und danach für kriegswichtige medizinische Aufgaben eingesetzt.

www, Sonst

  1. keh-berlin.de KPS-Festschrift, nach einer dort kopierten entspr. Mitteilung des Polizeipräsidenten eingearb. 8.3.2019
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