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Die Diabetes mellitus - Typ 2 ist in der BRD eine der häufigen Hauptdiagnosen zur stationären Klinikbehandlung (nach ICD).

Der Diabetes mellitus (vom lat.= "honigsüßer Durchfluss", mellitus=honigsüß), auf deutsch Zuckerkrankeit genannt, ist eine sekundäre Stoffwechselstörung, bei der das Hormon Insulin nicht mehr im erforderlichen Maße in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) gebildet wird oder in den Zellen beim Abbau der aufgenommenen Glukose nicht entsprechend zur Wirkung kommt. Der Blutzuckerwert (BZ) gibt den Zuckergehalt im Blut an und wird in mg/dl bzw. mmol/l ausgedrückt. Der Blutzucker-Langzeitwert ist der HbA1c. Der überschrittene Normwerte für den Blutzucker definiert die Schwelle zur Krankheit: nüchtern 126 mg/dl, zu jeder anderen Zeit über 200 m

Die Bezeichnung selbst ist bereits antiken Ursprungs und beschreibt das Hauptsymptom der Erkrankung: verstärktes Wasserlassen mit verstärkter Ausscheidung von im Urin geschmeckten Zuckers nach dessen Überschreiten der Nierenschwelle.



  • Hier eine Umrechnungstabelle von mg/dl in mmol/l und umgekehrt. Klick hier: HbA1c.

Einteilung (Typen von Diab. melli.)

Die häufigste Form der Stoffwechsel-Erkrankung Diabetes ist in der Regel der Typ-2-Diabetes, auch oft Altersdiabetes genannt. Die Form Typ-1-Diabetes, bei Jugendlichen oder der Schwangerschaftsdiabetes sind nicht ganz so häufige Formen oder wie der seltenere Typ-3-Diabetes. Das fasst chronische Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (der Pankreas) oder OP-Folgen der Bauchspeicheldrüse zusammen. Doch es gibt auch verhältnismäßig seltene Sonderformen wie zum Beispiel genetische Defekte, Infektionen, eine Behandlung mit Medikamenten, Alkoholmissbrauch, Stoffwechselstörungen. Auch diese seltenen Formen der Zuckerkrankheit werden gelegentlich auch unter der Bezeichnung „Typ-3-Diabetes“ zusammengefasst, auch wenn dies in Deutschland keine offiziell anerkannte Bezeichnung ist.


Ein Link wurde hierher auch für die falsche Schreibweise Diabetis (recht häufig bei Laien ! ) angelegt (Weiterleitung innerhalb des Wikis).


Grundprinzipien der Pflege

Grundprinzipien sind dabei

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— evtl. ein mellitus Wikipedia-Artikel bei ………  ? ??
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  • Vgl. im Pflegelehrbuch die Seiten ....
    • Anatomie und Physiologie ..........
    • Unterrichtsskript
  • Wiederholungsfragen zum Diabetes mellitus

WHO Einteilung seit 1998

Die Weltgesundheitsorganisation teilt ihn seit 1998 und die Deutsche Diabetes Gesellschaft seit 2000 wie folgt ein:


  • Typ 1 Diabetes mellitus: absoluter Insulinmangel aufgrund meist autoimmunologisch bedingter Destruktion (Zerstörung) der Inselzellen des Pankreas (früher Jugenddiabetes genannt)
    • Typ 1a: immunologisch vermittelte Form
    • Typ 1b: idiopathische Form


  • Typ 2 Diabetes mellitus: Insulinresistenz (Hyperinsulinismus) dadurch relativer Insulinmangel. In der Folge nachlassende (versagende) Insulinproduktion. Oft im Zusammenhang mit Übergewicht und Metabolischem Syndrom (früher Altersdiabetes genannt).


  • Typ 3 Diabetes mellitus: alle anderen spezifischen Formen werden damit zusammengefasst
    • Typ 3A: Betazellen genetisch gestört
    • Typ 3B: genetische bedingte Insulinresistenz
    • Typ 3C: Bauchspeicheldrüse (Pankreas) erkrankt oder zerstört oder operativ entfernt
    • Typ 3D: Diabetes durch hormonelle Störungen
    • Typ 3E: Diabetes durch Chemikalien oder Drogen
    • Typ 3F...3H = weitere Ursachen



Prädiabetes

  • Prädiabetes wird definiert als:
  • Nüchternglukose: 100-125 mg / dl,
  • 2-Stundenwert nach 75 g Glukosetoleranztest: 140-199 mg / dl,
  • HbA1c: 5,7-6,4 Prozent.


Der Begriff Prädiabetes wurde in einer Zeit geprägt, in der man davon ausging, dass „einmal Diabetes – immer Diabetes“ bedeutet. Man glaubte, nur mit Früherkennung und früher Therapie die Diabetesmanifestation verhindern zu können.

(Aktuelle Daten sprechen gegen diese Sicht: Dass sich durch Lebensstil-Interventionen oder mit Metformintherapie die Manifestationen verhindern oder verzögern lassen, wurde in großen Interventionsstudien aus Finnland und den USA zwar eindrücklich gezeigt. Weniger überzeugend ließ sich mit solchen Interventionen aber bei Prädiabetes der Entwicklung kardiovaskulärer Ereignisse vorbeugen.

Progression zu Diabetes selten

Eine aktuelle Studie zeigt zudem, dass die Progression von Prädiabetes zu Diabetes relativ selten ist: Die Rate lag bei älteren Menschen (im Schnitt 75,6 Jahre) binnen 6,5 Jahren unter 10 Prozent (JAMA Intern Med. 2021; online 8. Februar). Auch lässt sich durch eine radikale Gewichtsabnahme ein manifester Typ-2-Diabetes in eine klinische Remission zurückführen, wie Studien aus England und zuletzt aus Qatar eindrücklich gezeigt haben. Macht also die Definition eines Prädiabetes in diesem Kontext überhaupt einen medizinischen Sinn? )


In mehreren Kohortenstudien wurde gezeigt, dass Personen mit Prädiabetes ein signifikant erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse haben. So zeigt eine weitere aktuelle Arbeit, dass Personen mit Prädiabetes (definiert aufgrund von erhöhter Nüchternglukose oder erhöhtem HbA1c) ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall haben (J Am Coll Cardiol. 2021; 77: 875).

Diab. nach Pankreas-OP

Dazu Pankreas-OP

also ein Typ 3 - Form


Weblinks

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