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Keines der folgenden Rezepte wurde wissenschaftlich getestet - sie sind alle nur individuelle Versuche, zu erklären warum …


Altersrezepte

Hochbetagte Menschen werden ständig gefragt, was das Geheimnis ihres langen Lebens ist. Ihre Antworten sind, nun ja, etwas widersprüchlich.

 

 

»Jeden Tag zwei rohe Eier und etwas rohes Hackfleisch essen. Wenig Gemüse und Obst«

Emma Morano (1899–2017. Die Italienerin war von Mai 2016 bis April 2017 der älteste lebende Mensch)

 

»Essig trinken gegen Krankheiten«

Jack Mansfield (1907–2016, war mit 108 Jahren der älteste lebende Mann Großbritanniens)

 

»Zwei Zigaretten am Tag rauchen und Olivenöl zu allem außer Milch essen«

Jeanne Calment aus Arles (1875–1997) war (wird vermutet/angenommen) der älteste jemals lebende Mensch, dessen Alter offiziell bestätigt wurde

 

»Zwölf Zigarren am Tag, aber nie inhalieren«

Richard Overton (geboren 1906, ist der älteste männliche US-Amerikaner)

 

»Seit 60 Jahren jeden Abend ein Glas Whisky trinken«

Grace Jones (geboren 1906, gehört zu den zehn ältesten lebenden Briten)

 

»Jeden Tag drei Bier und einen Whisky trinken.«

Agnes Fenton (1905 geboren, die aktuell siebtälteste Frau in den USA)

 

»Sooft es geht, in die Kirche gehen und die zehn Gebote einhalten«

Violet Brown (geboren 1900. Die Jamaikanerin ist seit April 2017 der älteste lebende Mensch)

 

»Sich nie zu alt fühlen für Spitzenunterwäsche«

Susannah Mushatt Jones (1899–2016, USA, war von Juni 2015 bis Mai 2016 der älteste lebende Mensch)

 

»Von Männern fernhalten, sie sind den Ärger nicht wert«

Jessie Gallan (1906–2015, vor ihrem Tod die älteste lebende Schottin)

 

»Niemals Sex haben«

Clara Meadmore (1903–2011, vermutlich die älteste je lebende Jungfrau)

 

»Zigaretten, Whisky und wilde, wilde Frauen«

Henry Allingham (1896–2009. Der Brite war von Juni 2009 bis Juli 2009 der älteste lebende Mann der Welt) 

 

 

»Diät kommt nicht in Frage. Und zum Kochen immer Butter« 

Gustav Gerneth (1905 geboren, der älteste lebende Deutsche)

 

»Kein Junkfood essen«

Besse Cooper (1896–2012. Die US-Amerikanerin war von Juni 2011 bis Dezember 2012 der älteste lebende Mensch)

 

»Drei Dosen Dr Pepper am Tag trinken«

Elizabeth Sullivan (1911 geboren, eine der ältesten Frauen in Texas, USA)

 

»Früh aufstehen und Zeitung lesen«

Jiromeon Kimura (1897–2013. Der Japaner war der bislang erste Mann, der offiziell bestätigt das Alter von 116 Jahren erreicht hat)

 

»Sushi essen und viel schlafen« 

Ōkawa Misao (1898–2015. Die Japanerin war von Juni 2013 bis April 2015 der älteste Mensch der Welt)

 

»Ich habe wirklich keine Ahnung, warum ich so alt geworden bin«


Georg Olafsson (1909–2017, war der älteste Mann Islands)


Alte, wollt ihr ewig leben?

Titelgeschichte: »Für immer jung?« in ZEIT NR. 15

Sinnfrage beantwortet – dank Kind

D

zu lassen? Heißt Erwachsensein, sein Kind, das noch nicht gehen kann, in der Kinderkrippe ab- zugeben, dem Beruf nachzugehen, nur um den hohen lebensstandard zu halten? Heißt Erwach- sensein, sich jedes Wochenende bei den Eltern oder Schwiegereltern (wenn man denn welche in der Nähe hat oder haben möchte) ein üppiges Mittagessen servieren zu lassen und anschließend bei Kaffee und Kuchen den Terminkalender für die Kinderbetreuung durch Oma und Opa durchzusprechen?

Es gibt Millionen kinderlose paare, ob gewollt oder ungewollt, die keine Designermöbel haben, die nicht jedes Wochenende exzessiv feiern, die nicht jedes Jahr mehrmals in den Urlaub fliegen, sondern einfach ein eigenständiges, selbstbe- stimmtes und unabhängiges leben leben. Kin- derlosigkeit ist kein bisschen besser oder schlech- ter als der Entschluss für Kinder. Bevor man also die Frage nach Kindern stellt, sollte man sich fra- gen ob die Frage nicht doch zu persönlich und indiskret ist.

Ralf Gabel, Seefeld bei München

Wieder so ein seltsamer Artikel, bei dem ich das Gefühl habe, dass die Mitarbeiter der ZEIT doch

bevorzugt im eigenen Saft schmoren. »Anderer- seits zeigen Kinderlose ihren Trophäenschrank gar nicht so ungern vor: nach der Arbeit in teurer profiausrüstung für den nächsten Triathlon trai- nieren, das interesse für Designermöbel und ent- legene Ginsorten pflegen, am Wochenende zu zweit aufwendige rezepte aus der New York Times nachkochen.«

ich habe von Menschen gehört, die ihr ZEIT-Abo gekündigt haben, weil sie den ewigen Snobismus nicht mehr ertragen konnten. Wissen Sie eigent- lich, für wen Sie ihre Zeitung machen? Stellen Sie sich auch manchmal durchschnittlich bis wenig verdienende Menschen vor, wenn Sie ihre Artikel schreiben?

Rainer Kurt Neh, per E-Mail

Worauf basiert ihre Meinung, dass unsere Gene- ration in jedem Fall enttäuscht ist, egal ob mit ohne Kinder? ich bin glücklicher Vater zweier Kinder und er- freue mich der Bekanntschaft zahlreicher hetero- sexueller, schwuler und lesbischer Kinderloser. Nehme keinen Neid wahr, nur in einigen Berei- chen ein anderes leben.

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ZUR AUSGABE N0 15

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TD Menschheit reden Sie eigentlich? Fragen Sie doch

mal die Menschen in den Favelas Brasiliens, den Ghettos Amerikas, oder einfach einen deutschen Obdachlosen. Gibt es etwas, wofür diese Men- schen länger leben wollten? Das Elend noch län- ger genießen? Nein, eine solche Behauptung kann nur ein satter Wohlstandsbürger aufstellen, ein vom Schicksal verwöhnter Westler, einer, dessen einzige Sorgen darin bestehen, wie man ein Viertel prozent mehr auf seine Anlagen be- kommt und wer die übers internet bestellten pakete entgegennimmt. Angesichts des Zustands der Welt (und der Menschheit) ist diese Schlag- zeile der blanke Zynismus.

Wolfgang Mebs, per E-Mail

Größer könnte die gesellschaftlich relevante Kluft zwischen politik- und Wissensseiten dieser Aus- gabe nicht sein. in dem einem ressort Artikel und Kommentare zur zunehmenden Kriegs-, Terror-, Atom- und Hungergefahr. im anderen »Wissenschaftler arbeiten am großen Traum der Menschheit«. Hier leiden und sterben täglich Millionen, dort »bastelt« man am »Für immer jung«. Welch ein Hohn für die Ersteren und welch wahnwitzige Bejahung dieses angeblichen Fortschritts.

Teresa Scholl, per E-Mail

as also ist der größte Traum der Menschheit? Und ich dachte immer, das wäre der Traum von einer gerechten, friedlichen Welt, in der die löwen neben den Scha- fen liegen. Von welcher

Die gesunde lebenszeit eines Menschen auszu- dehnen, und, noch viel wichtiger, jedem Men- schen überhaupt eine gesunde lebenszeit ohne Einschränkungen zu ermöglichen, das sollte der Kern von Wissenschaft und Forschung sein und bleiben. Ein langes, gesundes leben darf jedoch keinesfalls zu einem erwerbbaren Gut werden, das sich nur reiche Menschen leisten können; die gesellschaftlichen Konsequenzen wären kaum auszudenken.

Ira Bartsch, Lichtenau-Herbram

Vielen Dank für den spannend und verständlich geschriebenen Artikel zum Titelthema Für immer jung? und die Grafik. ich habe es nur bedauert, dass Sie das Thema nicht vertiefend philosophisch und ethisch beleuchtet haben. Das interview bot da zu wenig. Wäre es nicht der größte denkbare Horror, wenn wir ewig leben könnten? Sind das Altern und der Tod nicht die Voraussetzung für die Schönheit der Welt? Für die Empfindung des Glücks? Vielleicht kommen Sie ja in einer der kommenden Ausgaben darauf zurück.

Götz Kohlmann, Wiesbaden

Was wäre unsere Welt ohne die Jungen? Was wä- ren die Jungen, wenn sie uns nicht zu Grabe tra- gen dürften. Was für eine grausame Vorstellung: eine Welt, bevölkert von jugendlichen 200-Jähri- gen, die ihren eigenen Kindern keinen platz zum leben geben, weil sie zu feige sind zu sterben? ich arbeite jeden Tag mit jungen Menschen zu- sammen und muss sagen: Es gibt allen Grund, ihnen platz zu machen!

Florian Reichert, Hochschule der Künste Bern

Der Artikel gab einen guten Überblick über ein spannendes Thema. Dennoch ist der plakative Untertitel auf der Titelseite – Das Altern zu stoppen – irreführend, denn die Quintessenz des Artikels ist schließlich die Verlangsamung des Al- terns und nicht das Stoppen. Solche reißerischen Titelseiten machen die ZEIT minderwertig. Julian Danker, Hamburg

Schon jetzt prognostizieren Experten eine Über- bevölkerung mit ressourcenknappheit, die in kriegerischen Auseinandersetzungen um Wasser und Öl münden werden, und das ohne die Mani- pulation des Alters. Es hat doch einen Grund, warum die Natur einen Tod vorgesehen hat: Um genau diese ressourcenkonkurrenz zu vermeiden. Natürlich ist es für mich als individuum schön, meine Urururenkel mitzuerleben. Wenn sie durch mich jedoch im Krieg ihr leben geben müssen, wäre es mein langes leben nicht wert.

Alexis Reimann, 18 Jahre alt, Ratzeburg

Wenn ich mir die Welt so anschaue, dann weiß ich nicht, ob es so erstrebenswert ist, länger leben zu wollen oder dauerhaft jung zu sein. Gunter Knauer, Meerbusch

Hochinteressant wäre ein Artikel, der über die Aus- wirkungen einer 200-jährigen lebenserwartung nachdenkt. Wann wird man pensioniert? Wohl kaum mit 65 oder 70 Jahren, sondern (erlauben das die Gewerkschaften?) eher mit 150 oder 180 Jahren. Und was bedeutet das für die Erdbevölkerung? Wann kommt dieser Folge-Artikel?

Hans-Michael Obst, Steinenbronn

Sonst dazu im Web

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