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Ein Fuß besteht aus 26 bis 30 Knochen und Knöchelchen, … Muskeln, … Sehnen, … cm Blutgefäßen, cm Nervensträngen, … qucm Haut und …

Der Fuß (lat. Pes - dexter für rechts bzw. sinister links) wird orthopädisch in Vorfuß mit den Zehen, Mittelfuß und Ferse unterteilt.


Der Fuß verteilt das gesamte Körpergewicht über ein Längsgewölbe und ein Quergewölbe auf den Boden. Markante Belastungen ergeben sich dort bei Stöckelschuhen oder dem "Spitzentanz" im Ballett. Der gesunde Fuß hat drei Belastungspunkte: die Zehen-Ballen unter dem großen und dem kleinen Zeh sowie die Ferse.


Die Knochen des unteren Teiles der beiden spiegelsymmetrischen Beine werden grob in die Zehen (Digiti pedis), den Mittelfuß (Metatarsus, bzw. die Metatarsen) und die Fußwurzel (Tarsus) unterteilt. Das Sprungbein (Talus, Teil der Fußwurzel) ist über das obere Sprunggelenk (articulatio talocrualis) am Knöchel (maleolus) mit den beiden Unterschenkelknochen Schien- (lat. Tibia) und dem Wadenbein (Fibula) verbunden.


Fehlentwicklungen

> Plattfuß
Plattfüße sind im Kindesalter keine Seltenheit. Insofern handelt es sich eigentlich nicht um eine Fehlstellung, sondern um eine Art Durchgangsstadium. Statt auf den üblichen drei Belastungspunkten vorn und hinten liegt bei Plattfüßen der Fuß über seine ganze Länge auf dem Boden auf.
Bis ungefähr zum sechsten Lebensjahr bildet sich das Fußgewölbe aus. Voraussetzung dafür ist aber, dass die Füße auch benutzt werden. Das hört sich banal an, wird aber von allen Experten betont: Kinder müssen draußen herumtoben dürfen. Und sie sollten dabei – wenn es Wetter und Untergrund zulassen – so viel wie möglich barfuß laufen.
> Knick-Senk-Fuß
heißt die extreme Form des Plattfußes. Ihm fehlt nicht nur ein ausgeprägtes Längsgewölbe – er knickt auch am Knöchel nach innen ein. Bei Erwachsenen muss diese Fehlstellung häufig behandelt werden. Die Statik des Beins ist gestört, was zum Beispiel eine Überlastung des Kniegelenks nach sich ziehen kann. Auch Weichteile und Sehnen können darunter leiden.
> Spreizfuß
- Von einem Spreizfuß sprechen Ärzte, wenn das Quergewölbe des Fußes gewissermaßen durchgetreten ist. Der vordere Teil des Fußes liegt dann komplett auf dem Boden auf. Statt unter den Ballen des großen und kleinen Zehs liegt die Belastung in der Mitte des Vorfußes. Die Mittelfußknochen reagieren darauf manchmal mit Schmerzen. Sie sind für diese Belastung von der Natur her nicht angelegt.


Bilder

Sprachwarnung

Achtung ! In Süddeutschland können viele Menschen diese Worte nicht unterscheiden:

das Wort Fuß wird für das ganze Bein verwendet.


Für sie beginnt also der Fuß etwa an der Hüfte. Na ja, schon ihre Eltern und Mitmenschen verwenden das Wort „Fuß" für „Bein“.
"Ein Bein" ist im Süddeutschen oft Name für Knochen (denke an „entbeinen“)


die Verwendung von "Fuß" für das ganze Bein ist also süddeutsch - und auch in österreich - sprachlich ganz normal.


Behälter für Kinderfüße

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Weblinks

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