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Heilberufe dienen der Ausübung der Heilkunde. Sie ist jede berufs- oder gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden der PatientInnen.

Nach geltendem Recht ist in Deutschland die Ausübung der Heilkunde grundsätzlich nur den Angehörigen eines akademischen Heilberufes oder den Heilpraktikern gestattet.


Heilhilfsberufe

Die Berufe AltenpflegerIn, ErgotherapeutIn, Gesundheits- und KrankenpflegerIn, Gesundheits- und KinderkrankenpflegerIn, Hebamme/Entbindungshelfer, LogopädIn, Masseur und Medizinischer BademeisterIn, medizinisch-technischer RadiologieassistentIn, Operationstechnischer AssistentIn, Krankenpflegehilfe, Medizinische Fachangestellte/Zahnmedizinische Fachangestellte (-er), PhysiotherapeutIn, DiätassistentIn und RettungsassistentIn werden auch „Medizinalfachberufe“ genannt und gehören zu den Heilhilfsberufen.

Dazu zählen auch pharmazeutisch-technische AssistentInnen (PTA), MTA und KrankengymnastInnen.[1]

Die Berufsbezeichnungen sind geschützt. Die Zulassungs-Prüfungen und die Berufsausübung werden staatlich überwacht.

Weblinks, Einzelnachweise

  1. S. Ebel, H. J. Roth (Herausgeber): Lexikon der Pharmazie, Georg Thieme Verlag, 1987, S. 311, ISBN 3-13-672201-9
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