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Ein Instrumentensieb, insbesondere das Grundsieb, ist ein Metallbehälter, in der Regel eine flache, rechteckige, verschließbare Metallschale mit einem siebartig perforierten Boden, in dem die allgemeinchirurgischen Instrumente zunächst sterilisiert und dann gelagert werden, die bei einer Operation oft gebraucht werden. Das Instrumentensieb stellt quasi die Grundausstattung für den Operateur dar. Es enthält eine Vielzahl von Scheren, Haken, Klemmen, Pinzetten und Zangen, Zubehör für Wundspreizer, Elektrokauter und anderes mehr.

Im Gegensatz zum Grundsieb ist das Spezial- oder Zusatzsieb zwar ebenfalls ein ähnlich aussehendes Instrumentensieb, in dem jedoch die Spezialinstrumente vorgehalten werden, die für bestimmte Eingriffe benötigt werden, wie zum Beispiel das Laparatomiesieb, Lungensieb bzw. Thoraxsieb, Gefäßsieb, Verbrennungssieb, Unitracsieb, Gallensieb, Shuntsieb oder Amputationssieb.

Literatur

  • Anke Dausien: Manual standardisierter Operationsabläufe der Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie. Kaden Verlag, 2003. ISBN 3-922777-43-0
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