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Kunstfehler ist ein scheinbar untechnischer Begriff, der zur (euphemistisch anmutenden) Umschreibung von Behandlungsfehlern im Bereich der Arzthaftung verwendet wurde. Stichwort Behandlungsvertrag mit der ÄrztIn.

Er berücksichtigt / setzt voraus, dass die ärztliche Behandlung nach den Regeln der Kunst (lat. lege artis, engl. state of the art) erfolgen muss.

Umgangssprachlich wird bisweilen auch direkter von „Ärztepfusch“ gesprochen. Neutraler ist der juristische Ausdruck Behandlungsfehler. Der dafür im Zivilrecht gebräuchliche Ausdruck Arzthaftung lenkt das Augenmerk verstärkt auf die Haftung des Arztes für Ansprüche auf Schadensersatz und damit auf die Frage nach der Kausalität. Denn nicht jeder Fehler des Arztes begründet eine Schadenersatzpflicht. Nur dann wenn auf diesen Fehler ein konkreter Schaden zurückzuführen sei, dann … . Die Kausalitätsproblematik (Nachweis der Verursachung) ist ein Schwerpunkt vieler Schadensersatzprozesse im Bereich des Arzthaftungsrechts.


Strafrechtlich sind „Kunstfehler“ in der Regel unter dem Gesichtspunkt zu prüfen, ob eine schuldhafte Körperverletzung vorliegt. Ausgangspunkt ist dabei, dass nahezu jede ärztliche Behandlung zunächst den Tatbestand einer Körperverletzung verwirklicht, die allerdings nicht strafbar ist, solange sie mit wirksamer Einwilligung des Patienten und nach dem aktuellen Wissenstand der Fachdisziplin, also nach den „Regeln der Kunst“, durchgeführt wird/wurde.





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viet nam — a way to nursinggerman

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Zitat auf Grabstein von Hélène Gillet

Nach Auskunft eines 1782 verfassten Epitaphs (Grabstein) soll sie hingegen um 1628 infolge eines ärztlichen [[Behandlungsfehler]]s («par la faute d'un Médecin») gestorben sein.<ref name="DLP">{{Literatur | Titel=Récueil d'Épitaphes sérieuses, badines, satiriques & burlesques; de la plupart de ceux qui, dans tous les tems, ont acquis quelque célébrité par leurs vertus, ou qui se sont rendus fameux soit par leurs vices, soit par leurs ridicules | Band=1| Autor=Pierre-Antoine de La Place | Verlag= | Ort=Brüssel | Jahr=1782 | Online={{Google Buch | BuchID=tHgZsYJaYDAC&pg=PA296 }} | Zugriff=2020-11-26 }}, S. 295f.</ref>

{{Zitat|Text=Ci-gît, qui, mal décapitée,<br>

Fut ensuite mal étranglée,<br>

Mais que le Médecin Lourdas<br>

Trois ans après, ne manqua pas.

|Quelle=[[Pierre-Antoine de La Place]] (1707–1793)<ref name="DLP" />}}

<small>(Übersetzung)</small>

{{Zitat|Text=Hier ruht eine, die schlecht enthauptet,<br>

dann schlecht erwürgt wurde.<br>

Aber der Arzt Lourdas<br>

scheiterte drei Jahre später nicht.

|Quelle=Bericht im ''Intelligenzblatt der Zeitung für die elegante Welt'' vom 23. Januar 1823

|ref=<ref>{{ANNO|elw|23|01|1823|3|Kleinigkeiten}}</ref>}}

Filme

dazu ak.

Weblinks

  • Wikipedia
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