PflegeABC Wiki
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Artikel im ehemaligen Pflegewiki wurde leider von zwei, drei Jungs aus Witten mutwillig zerstört



Bei Leben, dem Leben einer Person, ....

… kann es sich um die Zell-Biologie, die Entstehung von Leben, die Lebensqualität und die Beendigung des Lebens einer Person (das Sterben) handeln.


Es gibt verschiedene Kriterien, woran festgemacht werden kann, ob ein Gebilde als belebt oder nicht gelten kann. Dies sind die grundsätzlichen Möglichkeiten in seiner Beschaffenheit zu Fortpflanzung, aktiver Bewegung, Reizbarkeit (Verarbeitung von Wahrnehmungen), sowie ein vorhandener Stoffwechsel. Der Gegensatz zu lebend ist somit unbelebt, dies betrifft Steine, Wasser, Gase, Mineralien usw. Im Bezug auf etwas vormals Lebendes heißt er tot.

Betreffend Säugetieren hat sich die Haltung durchgesetzt, daß das Leben selbst bereits vor der Geburt beginnt. Hieraus leiten sich ja auch die Richtlinien für den spätesten Zeitpunkt einer Abtreibung ab. Diskutiert werden kann dies nach wie vor. So geht die katholische Kirche immer noch davon aus, daß bereits eine befruchtete Eizelle ein lebender Mensch ist und deshalb eine Abtreibung eine Tötung eines (künftigen) Menschen sei.

Im Bezug auf den Menschen ist das Minimale, was für das Leben des Körpers benötigt wird, eine Tätigkeit des (Kleinhirn) Gehirns. Diese funktioniert primär nur über die Versorgung mit Sauerstoff, wofür der Kreislauf und die Atmung vonnöten sind. Sekundär kommen Nährstoffe hinzu, die die Zellaktivität aufrecht erhalten. So gilt ein Mensch erst dann als tot, wenn sein Gehirn keinerlei messbare Aktivität mehr aufweist.

Lebensabschnitte

Das Leben eines Menschen läßt sich in verschiedene Abschnitte einteilen, wenn mal eine Lebensspanne von beispielsweise 8 Jahrzehnten vorausgesetzt wird. Es folgen aufeinander Entstehungszeitpunkt, Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter, Alter und Tod.

  • Entstehungszeitpunkt/Geburt, 9 Monate
  • Säuglingszeit (1 Jahr), Kindheit, Jugend,
  • junges und reifes Erwachsenenalter, älterer Erwachsener
  • Alter, hohes Alter und Sterben/Tod.

Auch das Alter kann wie die Kindheit noch in verschiedene Phasen unterteilt werden. Jüngere Ältere, Hochaltrige und dazwischen eine oder mehrere Phasen.

Je nach verschiedenen Auffassungen ist der Mensch als rein biochemisches Gebilde zu verstehen, dessen chemisch-elektrischen Aktivitäten die Illusion einer Seele entstehen lassen, also etwas Köperloses, oder aber es gibt etwas Geheimnisvolles, nicht Erfaßbares. Wenn chemisch-pyhsikalische Vorgänge vonnöten sind, um derartiges zu transportieren (so hat ein depressiver Mensch zum Beispiel irgendwann schlichtweg nicht mehr die physiologischen Voraussetzungen für Freude, er könnte sich nicht freuen, selbst wenn er wollte, so wie ein Mensch ohne Beine nicht laufen kann, selbst wenn er will), schließt dies nicht aus, dass es dennoch etwas nicht Faßbares im Lebendigen gibt.

Literatur

  • WIE LANGE NOCH? AM ENDE DES LEBENS von Andreas Kruse (Psychologisch orientierter, deutscher Gerontologe, Untertitel: Jedes Leben muss irgendwann zu Ende gehen – auch wenn wir dies zeitweise nicht wahrhaben wollen. Wie aber lässt sich das Lebensende ge- stalten, welche Unterstützung ist in dieser Phase geboten und inwieweit sollte die Entscheidung, das eigene Leben vorzeitig abzubrechen, Teil eines selbstbestimmten Daseins sein? )


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