PflegeABC Wiki
Advertisement



neu

  • Die Deutschen werden immer älter. Wer soll so viele Menschen pflegen? GEFRAGTE FACHKRÄFTE :

Selbst mit Studium verdienen Pflegekräfte wenig, DIP-Studie 2018


Den Daten zufolge verdienen AltenpflegerInnen im Schnitt als Berufseinsteiger nach ihrer Ausbildung

  • 28.787 Euro Bruttojahresgehalt

Nach mehr als neun Jahren sind die Durchschnittsgehälter der Analyse zufolge zwar angestiegen, befinden sich aber auch dann noch in einem vergleichsweise niedrigen Bereich:

Dip-stuyAp.jpeg
  • 31.298 Euro Bruttojahresgehalt AltenpflegerInnen mit neun Jahren Berufserfahrung im Schnitt


Pflegehelfer kommen als Berufseinsteiger im Durchschnitt auf

  • 23.015 Euro Bruttojahresgehalt

und mit mehr als neun Jahren Berufserfahrung auf

  • 25.065 Euro




2016:Vergleich AP - GuK

- Teil-/Vollzeit — mit und ohne Spezialisierung —

GuK-Fachkräfte in der Krankenpflege verdienen wenig, ist oft zu hören. Tatsächlich verdienen sie, allerdings nur in der Krankenpflege, etwas mehr als der Durchschnitt aller Beschäftigten, rechnet der Arbeitsmarktforscher Joachim Möller(*) vor:

In der Pflege verdient man wenig - stimmt's?

Ja. nämlich in der AP und zwar besonders dann, wenn mensch Teilzeit arbeitet oder ohne Spezialisierung (typisch sind Stationsleitg oder die Intensivpflege) bei einem Chef ohne Tariflöhne pflegt.

  • Artikel beim Spiegel.de vom 24.01.2018 über die iab-forum.de-Studie von Holger Seibert, Jeanette Carstens, Doris Wiethölter: Berufliche Arbeitsmärkte, Entgelte von Pflegekräften – weiterhin große Unterschiede zwischen Berufen und Regionen. Veröffentlicht unter dem 16. Januar 2018, auch als PDF-Datei. (*) Möller ist Chef des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Die Forschungsstelle gehört zur Bundesagentur für Arbeit.



Vollzeitbeschäftigte Fachkräfte in der Krankenpflege verdienten im Jahr 2016 im Mittel 3239 Euro brutto monatlich - das sind immerhin 100 Euro über dem was alle Beschäftigte in Deutschland durchschnittlich verdienten. Das durchschnittliche Brutto-Monatsgehalt aller deutschen ArbeitnehmerInnen lag nämlich bei 3133 Euro.

Aber die Fachkräfte in der Altenpflege werden deutlich schlechter bezahlt: Sie verdienten 2016 nur durchschnittlich 2621 Euro brutto pro Monat. HelferInnen in der Altenpflege kamen sogar nur auf 1870 Euro monatlich (in der Krankenpflege 2478 Euro). Und hier ist ja der Anteil der so genannten Hilfskräfte um vieles höher als in den Kliniken. Altenpflege-HelferInnen und vollkommen unausgebildete Hilfskräfte haben einen Anteil von 50 bis 60 Prozent an den Pflegekräften! Wer genau hinschaut wird Heime sehen, in denen der Azubi-Anteil dreimal so hoch ist wie in durchschnittlichen Heimen. Auch so kann gespart werden. Denn Schülerinnen müssen ja auch an Schultagen bezahlt werden, aber sie sind auch dann noch deutlich billiger als die Kräfte mit der abgeschlossenen einjährigen Altenpflegehilfe-Schmalspurausbildung.


In den Altenpflegeeinrichtungen stehen die Einrichtungen, die Tariflöhne bezahlen, bei den Pflegesatzverhandlungen unter erheblichem Druck, weil sie sich im Wettbewerb zu den nicht tarifgebundenen Anbietern befinden. Hinzu kommen deutliche regionale Lohnniveau-Unterschiede. Zahlen für die Bundesländer stehen dort auf Seite 5 und 6. Zwei Beispiele für die Ost-West-Bandbreite:

AP in Rh-Pf: 2.721.- € oder in Sachsen: 2.050.- €.

Liegt das wirklich nur an den Lebenshaltungskosten und der unterschiedlichen Mietpreishöhe? Denn das macht auch in diesen Ländern monatlich noch einen zusätzlichen Unterschied von 600 bis 900 € zur GuK-Pflegekraft aus. Der Hauptunterschied liegt darin, dass viele Arbeitgeber in der Altenpflege Löhne frei aushandeln können, weil die Beschäftigten sie nicht mittels Gewerkschaft zu besseren Löhnen „zwingen“. Das gilt für Heime und ambulante Dienste, die sich ja mit der Pflegeversicherung stark vermehrt haben.


Keine Satire:

welcher Anbieter ist der beste?


ich suche nach einem Arbeitgeber, der Altenpfleger anstellt, sie zu Intensivpfleger weiterbildet und sie sehr gut bezahlt. Gut wäre ein Dienstwagen, Wertschätzung und Loyalität zu Mitarbeitern. Ich bin aus XYZ, also wären Arbeitgeber von Vorteil, die in meiner Region Arbeitsplätze anbieten, da ich möglichst lokal eingesetzt werden möchte.


So lautete tatsächlich eine Anfrage in einem Internet-Blog für Pflegekräfte. Oh, da steht uns also eine Generation Pflegekräfte ins Haus, die zumindest …




Dieser Artikel oder Absatz ist noch ein Stub.

Du kannst dem PflegeABC-Wiki (Startseite) und anderen Pflegekräften helfen, indem du ihn passend erweiterst / ergänzt.
viet nam — a way to nursinggerman

— evtl. ein Wikipedia-Artikel bei ………  ? ??
———————->
Vielen Dank !






  • Götz Hamann: Die Krankenschwester kommt zu spät. Die öffentlichen Angestellten wollen mehr Geld. Theoretisch wäre das auch möglich – das Problem ist nur: Der Bund investiert lieber in Mütterrente und Betreuungsgeld. (Die Zeit, 20.3.14)



.

Advertisement