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Zu einer Notaufnahme genannten Krankenhaus-Einrichtung (auch Polikliniken oder Notambulanzen) kommen neben mit banalen Krankheiten als Ursache in der BRD sehr oft Patienten erstmals mit ca. 20 häufige Verdachtsdiagnosen zur stationären Klinikbehandlung (nach ICD)


So heißt es bei einer süddt. Klinik dazu ganz typisch:

Die Zentrale Notaufnahme des Universitätsklinikums xy hält 24 Stunden täglich einen fachübergreifenden Notfalldienst der Maximalversorgung vor. In der Notaufnahme sind Internisten, Allgemeinchirurgen und Unfallchirurgen sowie Neurologen ständig präsent, alle weiteren Spezialbereiche sind über Konsilärzte innerhalb von wenigen Minuten verfügbar. Für die Notfalldiagnostik stehen modernste technische Verfahren wie Ultraschall (Herz, Bauchorgane, Gefäße) und spezielle radiologische Untersuchungsmethoden (konventionelles Röntgen, Computertomographie, Magnetresonanz­tomographie etc.) Tag und Nacht zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass Kinder und Jugendliche (unter 16 Jahren = Pädiatrie) gesondert in unserer Kinder-Notaufnahme versorgt werden.


Ein Teil der Patienten kann ambulant behandelt werden und erhält entsprechende Empfehlungen sowie einen Kurz-Arztbrief an den Hausarzt. Anderen Patienten wird zu einer stationären Weiterbehandlung geraten. Diesen Patienten wird dann ein Bett auf einer fachspezifischen Allgemeinstation oder - falls notwendig - Intensivstation zugewiesen.

und mit Covid-19

Für einen beatmeten Covid-19-Patient braucht die Klinik bis zu fünf Krankenschwestern oder -Pfleger.



“Es ist jetzt schon nachweislich schlimmer als im Frühjahr”, sagt Uwe Janssens, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), der Deutschen Presse-Agentur. “In 14 Tagen haben wir die schweren Krankheitsfälle und unsere großen Zentren kommen unter Maximalbelastung.” Kliniken müssten sich deshalb bereits jetzt fragen, bei welchen Patienten sie vereinbarte Operationen guten Gewissens verschieben könnten.

• Stefan Kluge, Leiter der Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Die Lage sei “absolut besorgniserregend”. Von den Infizierten müssten etwa fünf Prozent im Krankenhaus behandelt werden, zwei Prozent auf der Intensivstation, so Kluge. Über 70-Jährige hätten ein Todesrisiko von über 50 Prozent.



Das Problem ist dabei nicht so sehr die Anzahl der Intensivbetten. “Wir haben mehr Betten und mehr Beatmungsgeräte als zu Beginn der Pandemie. Aber wir haben nicht eine müde Maus mehr beim Personal”, sagte Janssens der dpa.

“Bis jetzt sind wir zurechtgekommen. Aber wir müssen die Pflegepersonal-Untergrenzen wieder aussetzen, wenn das so weitergeht.”



Laut Janssens gibt es auch eindeutig mehr Infektionen unter Klinik-Mitarbeitern. "Wir haben im März und April kaum Infektionen gehabt, die jemand von draußen hereingetragen hat", sagte er. "Jetzt haben wir in kürzester Zeit Mitarbeiter, die positiv sind. Sie sind sofort raus."

Andere hätten engen Kontakt zu positiv Getesteten gehabt. "Die sind dann auch noch weg".

Das Schichtsystem auf Intensivstationen könne damit schnell aus den Fugen geraten.

Ein beatmeter Covid-19-Patient braucht allein bis zu fünf Krankenschwestern oder -Pfleger.



Grundprinzipien der Pflege

Grundprinzipien sind dabei

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  • Vgl. im Pflegelehrbuch die Seiten ....
    • Anatomie und Physiologie ..........
    • Unterrichtsskript
  • Wiederholungsfragen zur Notaufnahme

Patientenmanagement

Wie können die Anfragen der verschiedenen Patientengruppen sachgerecht gesteuert werden?


In einer Umfrage unter gut 1000 Patienten, die eigenständig in die Notaufnahmen in Berlin, Charité gegangen waren, gab gut die Hälfte der Befragten an, den ärztlichen Bereitschaftsdienst, auch bekannt als ärztlicher Notdienst, nicht zu kennen. Eigentlich ist er für die ambulante Versorgung zuständig, wenn Haus- und Fachärzte geschlossen haben.

Zitat aus HH:

"Viele Patienten haben das Gefühl dafür verloren, was ein echter Notfall ist", sagt Jan Heinemeyer, Oberarzt der Abteilung für Pädiatrie am Altonaer Kinderkrankenhaus.

Eine Rolle spielt dabei auch, dass Gesundheitsinformationen heute leicht verfügbar seien. "Probleme, für die die Oma einen einfachen Rat hätte, werden gegoogelt", so Heinemeyer. Das verunsichere am Ende jedoch mehr, als Klarheit zu schaffen. Für viele Patienten - vor allem jüngere unter 35 - wurde die aus dem Fernsehen bekannte Notaufnahme dann die einzig denkbare Option.

Auch die Studie aus Berlin zeigt, dass Patienten in den Notaufnahmen ihren eigenen Zustand häufig falsch einschätzen. So hielt sich die Hälfte der Patienten für sofort oder so schnell wie möglich behandlungsbedürftig. Weitere knapp 40 Prozent glaubten, noch am selben Tag einen Arzt sehen zu müssen. Gleichzeitig hatte mehr als die Hälfte der Erwachsenen erst gar nicht versucht, einen Haus- oder Facharzt zu erreichen.


Weblinks

  • Die erste Notaufnahme war komplett überlastet, als Anja Zimmer ihren Patienten dort einliefern wollte. In der zweiten Notaufnahme warteten bereits drei andere Teams vor ihnen. Spätestens da war Zimmer klar, dass es eng wird für den jungen Mann.

Eineinhalb Stunden musste eine Notärztin in München mit einem Schwerstkranken auf einen Platz in der Notaufnahme warten.

Sie warnt: Die Überforderung des Gesundheitssystems ist näher, als viele glauben.

📲 Artikel hinter der Bezahlschranke. Bericht in der Süddt. Ztg. von Bernd Kastner, München, 30. Dezember 2020


  • Zu viele Patienten - Die Not der Notaufnahmen
Stundenlanges Warten, schlecht gelauntes Personal, pöbelnde Patienten. Die Notaufnahmen in Deutschland sind überfüllt. Ändern könnten das: die Kranken selbst. Aus Hamburg und Berlin berichten Julia Merlot, Julia Köppe und Christian Kurz (Video) (Artikel bei Spiegel, 3. Jan 2017; mehr... )

Filme

  • 2022, KH Bethesda in Hamburg-Bergedorf - Leben retten ohne Pause - Eine Schicht in der Notaufnahme. 04.03.2022 ∙ Die Nordreportage ∙ (Der Sender zur Dokumentation: Das Bethesda Krankenhaus in Hamburg-Bergedorf versorgt vor allem Patienten aus dem Osten Hamburgs und dem Süden Schleswig-Holsteins. Die Zentrale Notaufnahme ist die erste Anlaufstelle für akute Notfälle. Wie ist es, mitten in der Pandemie im Auge des Sturms zu arbeiten? "Die Nordreportage" begleitet Sharon Uhlemann, Gesine Janssen und ihre Kolleginnen und Kollegen eine Schicht lang bei der Arbeit. Die Reportage zeigt Lebensretter im Dauereinsatz, die den persönlichen Kontakt zu ihren Patienten trotzdem … aufrecht erhalten.)
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