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Die verbreiteste sexuelle Orientierung ist hetero, heterosexuell (Frau liebt Mann, Mann liebt Frau. In der Regel ist die Zahl der PartnerInnen durch den Begriff nicht festlegt - im Unterschied zum bisherigen Gebrauch des Wortes Ehe).

Das engl. Wort queer steht dagegen als relativ neuer Begriff für Menschen, die sich von der heterosexuellen oder der zweigeschlechtlichen Norm abgrenzen möchten. Allerdings ohne Festlegung. Der Begriff ist schon bei seiner Bildung / Definition in den USA bewusst vage gehalten worden, weil er dadurch erlaubt, auf nähere Abgrenzungen und Definitionen weitgehend zu verzichten.


bisexuell


Dyke
… ist ein englischer Begriff, der ursprünglich eine Beschimpfung für frauenliebende Frauen war. Vergleichbar ist Dyke im Deutschen mit der Stigmatisierung als „Kampflesbe“ für lesbische und feministische, und besonders für als in ihrem Auftreten maskulin wahrgenommene Frauen. Trotz der Anfeindung hat sich die lesbisch-feministische Community den Begriff positiv angeeignet.


gay
oder schwul (Mann liebt Mann, homosexuell)


intersexuell
……


lesbisch
……


LGBTTIQ
… hat sich als Sammelbegriff für Menschen durchgesetzt, die außerhalb der heterosexuellen und zweigeschlechtlichen Norm stehen: Die einzelnen Buchstaben stehen für die englischen Anfangsbuchstaben der folgenden Worte: lesbisch, schwul (gay), bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell und queer.


Heteronormativität
… wird manchmal auch als „Zwangsheterosexualität“ beschrieben. Dieser zentrale Begriff der Queer-Theorie problematisiert die Tatsache, dass große Teile der Gesellschaft nur heterosexuelle Beziehungen zwischen Mann und Frau als normal empfinden. Queer-Aktivisten kritisieren, dass dabei das biologische Geschlecht mit der Geschlechtsidentität, der Geschlechtsrolle und der sexuellen Orientierung gleichgesetzt wird – und zwar für alle. Dadurch werden viele Menschen diskriminiert, die nicht in das heteronormative Raster passen.


transsexuell, transgender, ....
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