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Video: Wieder auf den Beinen

Querschnittsgelähmter kann wieder ein paar Schritte machen

US-Mediziner konnten einem Patienten nach Jahren im Rollstuhl seine Gehfähigkeit teilweise zurückgeben - mit Elektroden, die sie im Rückenmark implantierten. Wie die Ärzte schilderten, kann der Mann dank des Eingriffs kurze Stecken auf einem Laufband zurücklegen. Über die Elektroden übermittelt er Befehle für die Bewegungsabläufe an seine gelähmten Beine. Ärzte der Mayo-Klinik im US-Bundesstaat Minnesota erläuterten, der Patient sei seit einem Unfall mit einem Schneemobil im Jahr 2013 querschnittsgelähmt. Von der Hüfte abwärts könne er sich nicht eigenständig bewegen.


2016 setzten die Ärzte ihm unterhalb der Rückenmarksverletzung ein kleines, kabelloses Gerät in der Wirbelsäule ein, das etwa die Größe einer Mignon-Batterie hat. Dieses Gerät kann Nerven stimulieren, die seit dem Schneemobil-Unfall nicht mehr vom Gehirn des Patienten gesteuert werden können. Auf diese Weise konnte der Patient Befehle für die Bewegungsabläufe und das Gleichgewicht an seine Beine übertragen - was bisher als undenkbar galt.


Viel Übung und Unterstützung war danach notwendig - mayo_clinic_minnesota

Auch mit den Elektroden braucht der Mann viel Unterstützung beim Gehen. Schon wenige Wochen nach dem Einsetzen des Gerätes machte der Patient seine ersten Schritte seit dem folgenschweren Unfall. Zu seiner Stabilisierung trug er allerdings eine Art Korsett.

Bericht aus der Trainingszeit.


querschnittslähmung - Von der Hüfte abwärts könne er sich nicht eigenständig bewegen.


  • Rückenmarksverletzung
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