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Als würde man Karussell fahren oder auf einem schwankenden Schiff stehen – so kann sich Schwindel anfühlen. Er macht das Gefühl Angst und führt evtl. zu einem Sturz.


Unterschiede: Lagerungsschwindel oder Lage-Veränderungsschwindel, Symptom der Reisekrankheit,


In 95 Prozent aller Fälle kann den Betroffenen geholfen werden. Dazu ist es aber wichtig, dass der Patient seine Beschwerden möglichst genau beschreibt. Für die Diagnose seien vier Aspekte von Bedeutung:

  • der zeitliche Verlauf
  • die Art des Schwindels
  • mögliche Auslöser oder Verstärker
  • begleitende Beschwerden

Erste Anlaufstelle ist – außer beim Verdacht auf einen Schlaganfall – der Hausarzt. Dieser kann an einen Hals-Nasen-Ohrenarzt oder Neurologen überweisen.


Mögliche Ursachen

Der Schwindel kann viele unterschiedliche Ursachen haben, die sowohl harmlos als auch lebensbedrohlich sein können: Das Gleichgewichtsorgan im Innenohr kann zum Beispiel erkranken, ein Schlaganfall etwa im Hirnstamm kann Schwindel verursachen ebenso wie Medikamente und Alkohol, und auch Herzrhythmusstörungen, Angsterkrankungen oder Entzündungen erzeugen mitunter Schwindel.

Die evtl. Therapie

Die Therapie des Schwindels hängt von der Ursache ab. Beim gutartigen Lagerungsschwindel hilft Physiotherapie. Ziel ist dabei, dass der Patient lernt, durch welche Bewegungen er die verrutschten Kristallteilchen in seinem Organ im Ohr wieder richtig in die Bahn bringt.

Außerdem gibt es verschiedene Medikamente, die die Symptome dämpfen oder direkt die Ursachen behandeln können.

Weblinks

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