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Der Myokardinfarkt, deutsch Herzinfarkt, ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis infolge einer Erkrankung des Herzens oder der Blutgefäße. In der Humanmedizin gebräuchliche Abkürzungen sind HI, MI (myocardial infarction) oder AMI (acute myocardial infarction).

Es handelt sich um eine anhaltende Durchblutungsstörung (Ischämie) von Teilen des Herzmuskels ( = Myokard, von lat. Cor = Herz) und wird in den meisten Fällen durch Blutgerinnsel in einer arteriosklerotisch veränderten Engstelle eines Herzkranzgefäßes verursacht.

Leitsymptom des Herzinfarktes ist ein plötzlich auftretender, anhaltender und meist starker Schmerz im Brustbereich,

…… der vorwiegend linksseitig in die Schultern, Arme, Unterkiefer (wie Zahnschmerz), Rücken und Oberbauch ausstrahlen kann. Zur Intensität des Schmerzes - es wird oft von Vernichtungsschmerz berichtet.


Er wird oft von Schweißausbrüchen/Kaltschweißigkeit, Übelkeit und eventuell Erbrechen begleitet.


Achtung:

Bei etwa 25 % aller Herzinfarkte treten nur geringe oder keine wahrgenommenen Beschwerden auf (sogenannter stummer Infarkt).


In der Akutphase eines Herzinfarktes kommen häufig gefährliche Herzrhythmusstörungen vor.


Auch kleinere Infarkte (nicht mehr durchblutete Muskelgebiete) führen nicht selten über Kammerflimmern (fehlende Reizleitung) zum plötzlichen Herztod.

Etwa 30 % aller Todesfälle beim Herzinfarkt ereignen sich vor jeder Laienhilfe oder medizinischen Therapie; z. B. auch im Schlaf.


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Der Artikel Herzinfarkt bei WP behandelt ausführlich den Myokardinfarkt im Wesentlichen beim Menschen;

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