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Ein New Yorker Krankenhaus um das Jahr 1900, das Knickerbockers (fiktiv), der OP-Saal wird die Bühne: das ist "The Knick" von [Steven Soderbergh] - ein Großteil der Szenen spielt im gelblichen Flackerlicht von Öllampen, zum Drogenschuss gibt's Elektrobeats und zu Sexszenen melancholische Melodien in Zeitlupe. Die Dame tragen hochgeschlossene Kragen und der Herr Taschenuhr und Weste. Die Medizin ist im Umbruch, es wird experimentiert und gestümpert. Die Ärzte wirken (laut Spiegel) wie Metzger.


Zehn Folgen hat die erste Staffel; sie ist in den USA ab 9.8.14 bei der HBO-Tochter Cinemax zu sehen und einen Tag später nur im deutschen Pay-TV auf sky.


The Knick ist eine US-amerikanische Fernsehserie des Bezahlfernsehsenders Cinemax, die unter der Regie von Steven Soderbergh steht und mit Clive Owen als Hauptdarsteller besetzt ist. Die fiktive Handlung der Serie zeigt das Berufs- und Privatleben eines Dr. John W. Thackery und seiner Kollegen im frühen 20. Jahrhundert, nur angelehnt an historische Begebenheiten.

Die Serie wurde von Jack Amiel und Michael Begler geschaffen und verfasst. Die Erstausstrahlung fand am 8. August 2014 bei Cinemax statt. In Deutschland war die Serie bisher nur in ZDFneo zu sehen


Erste Kritiken der amerik. Serie:


Wikipedia über die Serie The_Knick

tu-serie 2014


Das Knickerbocker-Krankenhaus in New York City arbeitet mit innovativen Chirurgen, Krankenschwestern und Mitarbeitern, die medizinische Einschränkungen überwinden müssen, um die hohe Sterblichkeit zu verhindern. Hierbei legt die Serie den Fokus neben der täglichen Arbeit auch auf das persönliche Leben des Personals.

In Deutschland war die Serie zu erst bei Sky Atlantic HD, später im FreeTV bei ZDFneo zu sehen.

The Knick umfasst zwei Staffeln.

Dort auch eine - Episodenliste

Zur History der ehemaligen New Yorker Klinik

The Knickerbocker Hospital was a hospital in New York City located at 70 Convent Avenue (prev. Amsterdam Ave.) corner of West 131st Street in Harlem, serving primarily poor and immigrant patients.

Founded in 1862 as the Manhattan Dispensary, it served as a temporary Civil War tent facility for returning Union Army invalids. In 1885, the New York Times praised its rebirth as the fully equipped Manhattan Hospital, "the only general hospital north of Ninety-ninth street." The hospital assumed the city's largest ambulance district for many decades and became a forerunner in treatments for polio, alcoholism, and gynecological care.

Manhattan Hospital was renamed the J. Hood Wright Memorial Hospital starting in 1895. It was again renamed in 1913 as the Knickerbocker Hospital, and finally as the Arthur C. Logan Memorial Hospital only a few years before it closed in 1979. ( en:WP )

Serien-Vergleich  mit "Charité"

Rainer Unruh schreibt darüber in tvspielfilm.de, 2015:

Stimmung  (Zitate)

Die Charité ist keine Wohlfühlzone. Alphamänn­chen in weißen Kitteln konkurrieren um Anerkennung, die oberste Pflegerin ist borniert - dennoch überwiegt der Optimismus.

The Knick - Eine düster­-nihilistische Grundstimmung durchzieht die Serie. Gleich in der ersten Episode er­schießt sich ein Arzt, weil ihm schon wieder eine Operation missglückt ist. Dr. John Thackery ist von kaum erträglicher Arroganz und anfangs offen rassistisch, aber durchaus lernfähig

Hist. Hintergrund  

Charité Die fiktive Geschichte der Hilfsschwester Ida spielt vor einem realen zeitgeschichtlichen Hintergrund, den die beiden Drehbuchautorinnen Dorothee Schön und Sabine Thor­-Wiedemann über mehrere Jahre in Archiven gründlich recherchiert haben.  

The Knick Die Klinik ist vom Knickerbocker Hospital inspiriert, aber erfunden.


Techn. Angaben

Drehbuch: Steven Katz, Jack Amiel und Michael Begler

Hauptdarsteller Clive Owen ("Hautnah", "The International") spielt den Dr. Thackery

Begriff/Wortherkunft

Knickerbocker steht a) für ein Bekleidungsstück, b) ist ein Pseudonym des Schriftstellers Washington Irving ("Diedrich Knickerbocker") und c), das ist hier einschlägig, eine veraltete Bezeichnung für die "etwas besseren" Einwohner von Manhattan/New York Vergl. hier.

Der Regisseur S. Soderbergh

  • Steven Andrew Soderbergh (* 14. Januar 1963 in Atlanta, Georgia)

2001: "Traffic"

2013: "Liberace - Zuviel des Guten ist wundervoll"

Siehe auch


Weblinks

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