PflegeABC Wiki
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Im einfachsten Fall ein leerer Zettel, auf den jede orale Flüssigkeit notiert wird, die verabreicht wurde. Wird jeweils im Frühdienst vor dem Frühstück ausgetauscht. Natürlich gibt es das auch formvollendet als Formular.


Ist meist auch in Tageskurven als eine Spalte zum Eintragen enthalten. 

Begründung

Wenn die Person selbst trinkt und sich nachschenkt, genügt es, die Menge zu notieren, wenn das leere Gefäß (Glas, Flasche, Teller etc) aus dem Zimmer gebracht wird (abgeräumt). Das setzt voraus, dass nur klar definierte volle Behältnisse ins Zimmer kommen. Beim Abräumen müssen evtl. Hilfskräfte so geschult sein, dass sie bei einem vorhandenen Trinkzettel / Tageskurve entweder richtig eintragen oder das leere Gefäß stehen lassen.

Die übliche Trinkmenge sollte etwa 1,5 Liter betragen. Allerdings kann auch in fester Nahrung eine große Menge Flüssigkeit versteckt enthalten sein (Beispiele sind Äpfel oder Birnen, Joghurt oder Pudding).

Die Trinkmenge kann wesentlich durch ein individuell angepasstes Angebot der Art der Getränke erhöht werden (das Lieblingsgetränk in der Pflege erfragen).

Nur bei einer Niereninsuffizienz oder einer Herzinsuffizienz sollte die tägliche Trinkmenge gemäß ärztlicher Verordnung reduziert werden.

Aufgabe in der Krankenbeobachtung

Die Kontrolle der oralen Flüssigkeitszufuhr als Aufgabe der Krankenbeobachtung bzw. als Anleitung zur Selbstpflege z. B. durch das Führen eines Trinkzettels, ergibt die tägliche Trinkmenge einer Person.

Verwechslungsmöglichkeit: Das allein ist noch keine Flüssigkeitsbilanz!

Siehe auch

  •  Flüssigkeitsprotokoll — Einfuhr-Ausfuhr-Bilanz über 24 Stdn.
  • Formulare im KrankenhausPflegedokumentation
  • Miktionstagebuch, zur Abklärung einer Inkontinenz/Dranginkontinenz sinnvoll. Auch Miktionsprotokoll
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