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Ursula M. Lehr (1931-2022) ist eine in D bekannte Alternsforscherin und Hochschullehrerin. Sie war von 1988 bis 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit unter Kanzler H. Kohl. Mehrere Jahre MdB. Von 2009 bis 2015 war sie Vorsitzende der BAGSO .


Die vielseitig interessierte und forschende Psychologin gründete 1986 in Heidelberg im Auftrag der dortigen Landesregierung das bundesweit erste Universitätsinstitut für Gerontologie und 1995 das Deutsche Zentrum für Alternforschung (DZFA), eine Stiftung des Bundes und Baden-Württembergs. Von 1988 bis Anfang 1991 war Lehr Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit.

Hans Thomae (ihr Doktorvater und späterer Ehemann) und Usula Lehr initiierten die erste deutsche Längsschnittstudie zum späten Erwachsenenalter, seiner psychischen Entwicklungsprozesse und der Wechselwirkung mit körperlichen und sozialen Veränderungen (BOLSA). Die interdisziplinär angelegte Studie lief von 1965 bis 1987.


 Bücher zum Alter und Altwerden:


  • Bücher von ihr, u.a.:
  • Ursula Lehr (1972, 1987 6.A, zuletzt Wiebelsheim 2007 - 11. Aufl.): Psychologie des Alterns. Quelle und Meyer, Heidelberg. ISBN 978-3-494-01432-6 (lange Zeit das Standardwerk zur G. in der BRD)
  • dto: Die Frau im Beruf. Eine psychologische Analyse der weiblichen Berufsrolle. Athenäum, Frankfurt am Main / Bonn, 1969
  • Die Rolle der Mutter in der Sozialisation des Kindes. Steinkopff, Darmstadt 1974. ISBN 3-7985-0414-8
  • Zur Situation der älter werdenden Frau. Bestandsaufnahme und Perspektiven bis zum Jahr 2000. Beck, München 1987. ISBN 3-406-32226-3

Siehe auch[Quelltext bearbeiten]

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