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Verkehr ohne Tote

Mo­bi­li­tät hat einen sehr hohen Preis

Über eine Mil­li­on Men­schen kom­men jähr­lich auf der Stra­ße um, mehr als in al­len Krie­gen.

Nichts, so scheint es, kann das Ster­ben auf­hal­ten. Ein Land aber will es nun ver­su­chen: Schwe­den plant seine Ver­kehrs­zu­kunft, in der nie­mand mehr durch Au­tos ge­tö­tet wird.



Ein Teil-Thema - die Beteiligung Älterer am Pkw-Verkehr:


und auf dem Fahrrad ?

Die Sorge um Sicherheit von Radfahrern

Zwar ging die Zahl der Verkehrstoten generell weiter zurück aber vor allem ältere Radler bleiben stark gefährdet.

Die Zahl der Verkehrstoten ist auf den niedrigsten Stand seit mehr als 60 Jahren gesunken. Sie fiel im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent auf 3180, wie das Statistische Bundesamt gestern mitteilte. Das waren 26 Verkehrstote weniger als im Jahr 2016. Man stelle sich vor, jemand gäbe der Bundesregierung wegen Nichtstun daran die Schuld.

Täglich würden im Schnitt neun Menschen im Straßenverkehr getötet und weitere 1100 verletzt. Es gibt „keinen Grund zur Entwarnung“.

Vor allem die Sicherheit von Fahrradfahrern muss nach Angaben der Statistikbehörde weiter verbessert werden. Während die Zahl der Verkehrstoten seit 2010 insgesamt zurückging, blieb die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Radfahrer demnach nahezu konstant.

Im vergangenen Jahr starben 382 Radfahrer, das war in etwa jeder achte Verkehrstote. Vor allem ältere Radler über 75 Jahren sind immer wieder bedroht, auf sie entfielen 40 Prozent aller toten Radfahrer. Die größte Gefahr für Radfahrer ging dabei insgesamt von Pkw aus. Im vorigen Jahr gab es 46 200 entsprechende Unfälle mit Personenschaden auf. Dem gegenüber standen 3100 Unfälle zwischen Lkw und Radfahrern, über die momentan besonders diskutiert wird.


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